Iserlohn Roosters: Liebsch wird Chef, Haake bleibt Co-Trainer
06.03.2009 | 17:15 Uhr 2009-03-06T17:15:00+0100
Iserlohn. In der Eissporthalle haben die Bauarbeiter das Kommando übernommen, schließlich soll eine neue Sitzplatztribüne im Eingangsbereich entstehen. Auch die Verantwortlichen der Iserlohn Rosters haben nach dem frühen Saisonschluss einige Baustellen zu bearbeiten - und die erste jetzt geschlossen
Ulrich Liebsch wird, wie an dieser Stelle bereits angekündigt, in der kommenden Saison als Cheftrainer tätig sein. Ihm zur Seite steht wie bisher Bernd Haake. „Uli hat jetzt schon zweimal als Headcoach bei uns seine Qualitäten bewiesen, und wir haben diese Entscheidung gerne getroffen,” erläuterte Klubchef Wolfgang Brück. „Ich bin sicher, dass wir erfolgreich zusammenarbeiten können.” Liebsch selbst dankte für das Vertrauen des Vorstandes. „Ich weiß, was auf mich zukommt und freue mich auf die Arbeit.” Die wird in den nächsten Wochen der weiteren Kaderzusammenstellung gewidmet sein. Seine Verplichtungen an der Trainerakademie wird er nach eigener Aussage relativ problemlos mit der Arbeit in Iserlohn koordinieren können. Und dabei baut er auch auf seinen bewährten Co-Trainer. Haake wurde weiterpflichtet trotz seiner Auszeit während der Olympischen Spiele. Seine öffentliche Torhüterschelte, die viel Wirbel auslöste, wurde ihm verziehen.
Wer das Duo Liebsch/Haake ergänzt, ist noch offen. Brad Tapper ist ein Kandidat. Manager Karsten Mende: „Er hat noch einen Vertrag, aber derzeit ist es auch denkbar, dass er als Spieler zurück kommt.” Garantiert nicht mehr zurück zum Seilersee werden Norm Maracle, Bob Wren, David Sulkovsky, Ben Simon, Greg Classen und Henry Martens kommen, deren Verträge nicht verlängert bzw. (Maracle) aufgelöst wurden. Mit den übrigen Kaderspielern, die keinen Vertrag für die kommende Serie besitzen, will man in den nächsten Wochen verhandeln. Mende rechnet nicht in allen Fällen mit einer Verlängerung.
Mit dem künftigen Kader will man, so die Vorgabe des Chefs, wieder um Platz zehn mitspielen. Dass es in der abgelaufenen Serie nur der elfte wurde, bedauert Wolfgang Brück zwar, aber er spricht nicht von einer schlechten Saison. Dass es den Rückschritt gab, machte er an der Torhüterleistung, an den vielen Langzeitverletzten sowie an der Trainerposition fest. Als erfreulich wertete er in seiner Rückschau hingegen das gestiegene Publikumsinteresse und die Sponsorenentwicklung.
Wegen der wirtschaftlichen Lage stellen sich die Rooster nun auf härtere Zeiten ein. Brück betonte seine Prämisse, auch künftig nur das auszugeben, was man auch eingenommen habe und versprach, mit etwaigen Problemen offensiv umzugehen. „Und jetzt krempeln wir die Ärmel hoch, um für einen wettbewerbsfähigen Kader und für eine gute wirtschaftliche Grundlage zu sorgen.”
08:47
Haake und Srefaniszin sind untragbar.... ich bete zu allen eishockeygöttern, aus den birken mit einem riesigen leistungsschub zu versehen.
11:52
Das man mit Uli Liebsch einen neuen alten Chefcoach verpflichtet hat ist in Ordnung.
Re hat in der Vergangenheit bewiesen, das er das kann. Aber das man den Oberschwätzer Haake,
der mit seinen Sprüchen und Ausrastern schon viel Unruhe in die Mannschaft und das Umfeld gebracht hat, weiterbeschäftigt, finde ich schon bedenklich. Einen Reisenden in Richtung Olympia
sollte man besser nicht aufhalten.
09:52
Leistungsträger! Richtig! Wenn ich statt der geforderten 100% Leistung nur 60% bringe, muß ich mit meiner Kündigung rechnen! So ist das halt in der heutigen Leistungsgesellschaft und in jedem anderen Beruf auch!!!
21:40
Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan (Norm) und darf !!!! nun gehen - nachdem ER im vergangenem Jahr der Retter und Leistungsträger war - und die wahren Schuldigen sitzen auf Ihren Posten und breiten sich aus.... und suchen nach den Verursachern der Pleite... Wer ist den für den Einkauf und die Neuverpflichtungen zuständig ? - wenn man während der Saison feststellt, dass zu viele Ausfälle durch Verletzungen zu beklagen sind - warum kauft man dann nicht rechtzeitig ein ? - und verzichtet mal auf BONI - Zahlungen - Geschäftsführerebene - und investiert in eine solide Mannschaft mit einer entsprechenden Stärke.... und baut entsprechende LEISTUNGSTRÄGER WIEDER auf.
21:11
Ich könnte auf diesen Schwätzer Bernd Haake
wunderbar verzichten. Schade, dass es wieder nicht
geklappt hat.j