Iserlohn Roosters haben das Viertelfinale dicht vor Augen

Die Roosters können gegen Wolfsburg einen weiteren Schritt in Richtung Viertelfinale machen.
Die Roosters können gegen Wolfsburg einen weiteren Schritt in Richtung Viertelfinale machen.
Foto: Michael May IKZ
Was wir bereits wissen
Die Pre-Play-offs sind breits erreicht, Platz neun ist den Roosters sicher. Und an diesem Wochenende können sie sich gar den Heimvorteil sichern.

Iserlohn.. Die Pre-Play-offs sind erreicht, Platz neun ist den Roosters bereits sicher. Und mit einem Dreier an diesem Wochenende können sie sich bereits den Heimvorteil in den Pre-Play-offs sichern, bei einer Wochenendausbeute von sechs Punkten gegen Wolfsburg und am Sonntag in Köln stehen die Iserlohner praktisch im Viertelfinale. Dann kann nur noch Berlin gleichziehen, hat aber momentan das schlechtere Torverhältnis.

Und die Sauerländer besitzen sogar die Riesenchance, sich als Vierter oder Dritter das Heimrecht für die Runde der besten Acht zu sichern. Vier Spieltage vor Schluss hat es der Hauptrundenendspurt also in sich. Mit derartigen Rechenspielen gibt sich Trainer Jari Pasanen jedoch nicht ab. „Man kann so lange schauen und rechnen wie man will, es bringt nichts und kostet nur Zeit“, denkt er weiterhin nur von Spiel zu Spiel und ergänzt: „Wir wollen natürlich so hoch wie möglich kommen.“

Personalsituation entspannt

Vor diesem Hintergrund stellt sich vor diesem Wochenende die personelle Situation bezüglich der zahlreichen großen Strafen aus dem Westderby in Düsseldorf entspannter als befürchtet dar. Chris Connolly (hoher Stock) ist nicht gesperrt worden. Nach Würdigung der Beweismittel sieht der Disziplinarausschuss keinen Anlass für eine weitere Bestrafung. Die Begründung: „Die ausgesprochene Strafe war angemessen und ausreichend.“ Colten Teubert (Check gegen Kopf und Nacken) muss nur ein Spiel aussetzen und zudem eine Geldstrafe bezahlen. Der Disziplinarausschuss folgte dabei den „übereinstimmenden und eindeutigen Aussagen der Schiedsrichter, da die Videoaufzeichnungen nicht aussagekräftig sind.“ Zudem muss Torjäger Nick Petersen nach seiner dritten Zehn-Minuten-Strafe gegen Wolfsburg zuschauen.

Play-off-Quali Trotzdem bleibt es zumindest an diesem Freitag eng. Denn auch Marko Friedrich (Anriss des Syndesmosebandes) fällt nun möglicherweise für einige Zeit aus, angeschlagen geht Cody Sylvester ins Match, auch Collin Danielsmeier, der im Sturm zum Zuge kommen soll, ist noch nicht fit. Von der Qual der Wahl kann, trotz aller vergebener Lizenzen, also nicht die Rede sein. Aber auch die Wolfsburger treten ohne etliche Stammkräfte an, können aber sechs Verteidiger und zwölf Stürmer aufbieten.

Die Roosters haben großen Respekt vor dem Siebten aus Wolfsburg, der fünf Zähler hinter dem IEC liegt. „Die haben gegen Augsburg gut gespielt“, untermauert Pasanen dies und verweist zudem auf stets gute Torhüterleistungen bei den Niedersachsen. „Spiele gegen Wolfsburg verlaufen immer knapp, außerdem wird die Mannschaft zum Saisonende hin traditionell immer stärker.“

Im Aufwind befinden sich offenbar auch die Haie aus Köln, die am Dienstag das wichtige Spiel um Platz zehn in Krefeld gewannen, aber längst noch nicht aus dem Schneider sind. Somit erwartet den IEC auch am Sonntag ein ganz heißer Tanz.