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Iserlohn Roosters erwarten Lepines Premiere und Stuarts Comeback

17.01.2013 | 18:08 Uhr
Iserlohn Roosters erwarten Lepines Premiere und Stuarts Comeback
Doug Mason freut sich über die Verpflichtung von Jason LepineFoto: May

Iserlohn.   Im Kampf um die Play-off-Teilnahme haben die Rosters mit drei Siegen in Folge wertvollen Boden gutgemacht und sich selbst die Möglichkeit geschaffen, das Saisonziel nun wieder aus eigener Kraft zu schaffen. In den beiden Westderbys des Wochenendes wollen sie ihre kleine Erfolgsserie ausbauen und ihre Aktien weiter steigern.

Im Kampf um die Play-off-Teilnahme haben die Rosters mit drei Siegen in Folge wertvollen Boden gutgemacht und sich selbst die Möglichkeit geschaffen, das Saisonziel nun wieder aus eigener Kraft zu schaffen. In den beiden Westderbys des Wochenendes wollen sie ihre kleine Erfolgsserie ausbauen und ihre Aktien weiter steigern.

Aber die Hürden sind hoch. In Krefeld an diesem Freitag haben sich die Sauerländer traditionell schwer getan. Und wenn am Sonntag die Düsseldorfer EG als Tabellenletzter am Seilersee gastiert, dürften manche schlechten Erinnerungen an Spiele gegen Schlusslichter in den Hinterköpfen stecken.

"Katerstimmung" bei den Pinguinen

Duelle mit Krefeld verlaufen aus Iserlohner Sicht immer etwas „komisch“, und häufiger enden sie mit einer Niederlage als mit einem Erfolg. Das war auch in dieser Saison schon zweimal so, trotz Führungen in beiden Spielen. Aktuell sind die Pinguine aber leicht angeschlagen und seit vier Spielen ohne Sieg. Die Rückkehr von Verteidiger Christian Ehrhoff in die NHL hat offenbar doch Spuren hinterlassen, von „Katerstimmung“ ist daher sogar die Rede. Aber Coach Rick Adduono schwächt ab. Die Mannschaft sei intakt, und man dürfe nicht vergessen, wer man sei und woher man komme. Aktuell allerdings von ganz oben, denn der KEV lag in der Weihnachtszeit an der DEL-Spitze. „Mit Ehrhoff und dem verletzten Richard Pavlikovsky fehlen zwei wichtige Verteidiger“, glaubt Iserlohns Coach Doug Mason die Erklärung für die „Talfahrt“ des aktuellen Vierten gefunden zu haben, warnt aber: „Die haben zweimal nach Penaltyschießen verloren, und die Niederlagen in regulärer Spielzeit waren knapp. Aber wir wollen von der Schwächung profitierten.“

Mason: "Lepine hat im Training guten Eindruck hinterlassen"

Eishockey
Roosters können Play-offs wieder aus eigener Kraft erreichen

Im Kampf um die Play-Off Plätze haben sich die Iserlohn Roosters eindrucksvoll zurückgemeldet. Dank dreier Siege in Folge mit nur drei gegentoren haben es die Mannen von Doug Mason wieder selbst in der Hand, das Saisonziel zu erreichen.

Dazu beitragen soll auch Neuzugang Jason Lepine, der sein Debüt an der Seite von Derek Peltier feiern wird. „Er hat im Training einen guten Eindruck hinterlassen. Jason besitzt einen guten Überblick und zeigt ein gutes Zuspiel“, nennt Mason Stärken des Abwehrspielers, der bei Überzahl den Platz von Matt Tomassoni einnehmen wird. Der Coach wird mit sieben Abwehrspielern starten. Und er kann elf Stürmer aufbieten, denn Colin Stuart hat sich wieder fit zurückgemeldet. Das hat Konsequenzen für Schlussmann Shawn Hunwick. Er bekleidet eine überzählige Kontingentstelle und wird daher nicht im Trikot auf der Bank sitzen.

„Wir sind wirklich super fit“, freut sich Mason auf die gute körperliche Verfassung seiner Jungs, die auch psychisch nach den jüngsten Erfolgen gut drauf sein sollten. „Das Training war unglaublich. Die Jungs sind begeistert, dass es einen neuen Spieler gibt“, schildert Mason seine Eindrücke der jüngsten Übungseinheiten.

Sonntag geht's gegen die erstarkte Düsseldorfer EG

DEG
Die DEG ist in der DEL das Team der Stunde

Keine Mannschaft punktet aktuell so stark wie die Rot-Gelben – nach vier Siegen in Folge ist der Rückstand auf Platz zehn von 22 Punkten auf nur noch 13 Zähler geschmolzen. Um das große Ziel, Platz zehn zur Teilnahme an der ersten Play-off-Runde zu erreichen, sind aber noch 39 Punkte nötig.

Enorm wichtig ist das Duell am Sonntag gegen die DEG. Gegen die Rheinländer muss im Kampf um die Play-offs ein Dreier her, denn Mason rechnet damit, dass 74 Punkte nötig sind. Da sind Erfolge gegen schlechter postierte Teams oder direkte Mitkonkurrenten besonders wichtig. Aber die DEG hat sich noch nicht abgeschrieben. Zwar liegen die Rheinländer derzeit 13 Punkte hinter Rang zehn, aber nach zuletzt vier Siegen (allerdings in eigener Halle) hat das Team von Trainer Christian Brittig Boden gutgemacht und möglicherweise Morgenluft geschnuppert. Das Match gegen die Düsseldorfer EG wird somit alles andere als ein Selbstläufer. Aber der IEC kann nicht nur seine eigene jüngste Erfolgsserie dagegenhalten, sondern auch seine Heimstärke mit zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen.

Michael Topp



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