Iserlohn II stand dicht vor dem Finale
11.11.2009 | 18:13 Uhr 2009-11-11T18:13:00+0100
Iserlohn. Eine gelungene Ausspielung des „Preises der Waldstadt Iserlohn” können die Radballer vom RC Pfeil verzeichnen.
Der diesjährige Gewinner ist der zweimalige Junioreneuropameister aus Stein, der das Finale gegen das gemischte Team aus der 1. Bundesliga aus Obernfeld und Nordshausen deutlich mit 8:2 besiegen konnte. Das kleine Finale gewann Leeden gegen die zweite Iserlohner Mannschaft Heiko Cordes und Patrick Sinnen. Die erste Vertretung der Pfeiler Axel Schön und Christian Stürmer, der den verletzten Daniel Endrowait ersetzte, hatte in diesem starken Teilnehmerfeld nichts zu bestellen, da sie vorher noch nie zusammen spielten.
Die Gruppe eins wurde von den beiden späteren Finalisten Nordshausen und Stein dominiert. Baunatal sprang kurzfristig für die verletzten Belgier aus Gent ein, spielte gut mit und konnte sich verdient den dritten Gruppenrang sichern. Obernfeld gelang ein Achtungsteilerfolg gegen Nordshausen als sie ihren Trainingspartnern einen Punkt abtrotzten, aber der „Pflichtsieg” gegen Iserlohn war zu wenig, um entscheidend in den Turnierverlauf einzugreifen. Viele individuelle Fehler bei den Pfeilern waren am Ende entscheidend für das schwache Abschneiden.
Die zweite Gruppe wurde überraschend von dem Verlegenheitsteam aus Leeden gewonnen. Mit einem Spieler aus Stein stellte diese Formation etablierte Teams vor große Probleme. Den zweiten Platz in der Gruppe sicherte sich Iserlohn II, die als „Comeback-Kids” viel Kampgeist zeigten. In den ersten drei Partien lagen die Pfeiler zur Pause stets zurück, (1:2 gegen Hechtsheim, 1:3 gegen Großkoschen, 1:2 gegen Leeden), doch am Ende fuhren sie stets als Sieger vom Parkett. Lediglich im letzten Spiel, paradoxerweise bei 4:2 Pausenführung mussten sie dem Team aus „Gärtringen” mit den beiden Ex-Iserlohnern Lars Wegmann und Christian Hofmann den Vortritt lassen.
In den Halbfinals setzte sich Stein sicher gegen Leeden durch, während Nordshausen und Iserlohn II eine spannende Partie boten. Nordshausen ging per Drop-Kick in Führung, dann passierte lange Zeit nichts. Erst zwei Sekunden vor Spielende konnten die Pfeiler die Verlängerung erzwingen. Dort passierte nichts, sodass das Vier-Meter Schießen die Entscheidung bringen musste. Alle Schützen präsentierten sich äußerst treffsicher, erst der zehnte Versuch war ein Fehlschuss und das war dann auch der entscheidende. Damit musste das Finale ohne Iserlohner Vertretung stattfinden.
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