Irritation bei NOMA Iserlohn

Michael Dahmen
Michael Dahmen
Foto: Michael May/IKZ

Iserlohn..  Da staunte Michael Dahmen, der Manager von NOMA Iserlohn, nicht schlecht, als er die Mitteilung der „Jungen Liga“ erhielt, in der es um die Lizenzen für die kommende Saison ging. Denn sein Verein gehört nicht zu den 23 Vereinen (darunter auch künftige Pro-A-Starter), die glatt durchgewunken wurden. Die Lizenz für die nächste Spielzeit in der Pro B wurde nur unter Auflagen erteilt. Aber dabei handelt es sich offenkundig um eine Lappalie, denn bemängelt wurde lediglich, dass der Jahresabschluss der Hauptvereins TuS Iserlohn noch nicht vorliegt, und das liegt nicht in der Macht der Kangaroos. Weil diese ihre erste Mannschaft aber ohnehin in eine GmbH überführen wollen, dürfte dieses Problem bei künftigen Verfahren entfallen.

Aktuell gehören über 40 Vereine zum Kreis der Pro-B-Aspiranten, von denen etliche aber bisher keine sportliche Qualifikation erworben haben. Alle Vereine, die eine Lizenz für die 2. Bundesliga beantragt haben, sind geprüft worden, und bis Montag müssen sie erklären, in welcher Liga sie spielen wollen. Denn auch sportlich nicht qualifizierte Vereine können Pro-A-Ambitionen hegen. Die Iserlohner, die im Play-off-Halbfinale ausgeschieden waren, hatten das für sich ausgeschlossen und kommen nicht als etwaiger Nachrücker in Frage.

Keine Lizenz für die Pro B haben neben den Otto Baskets Magdeburg, denen die Lizenz nachträglich entzogen wurde, auch die Cuxhaven BasCats erhalten. Die können gegen die Entscheidung Einspruch einlegen, und erst wenn der verhandelt ist, wird die Einteilung der Nord- und Südgruppe vorgenommen.