In stärkerer Liga wieder ganz vorne mitmischen

Das sind vier der acht Neuzugänge der Dröscheder Fußball-Landesliga-Frauen.
Das sind vier der acht Neuzugänge der Dröscheder Fußball-Landesliga-Frauen.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Folgt auf die Vizemeisterschaft nun der Aufstieg in die Westfalenliga? „Wir wollen ganz sicher wieder unter die ersten drei“, sagt Guido Knitter, Teammanager der Fußball-Landesliga-Frauen des FC Borussia Dröschede. Doch der sportliche Leiter weiß auch: „Die Liga wird viel stärker werden.“

Das liegt zum einen daran, dass mit Westfalia Hagen und Fortuna Freudenberg gleich zwei Mannschaften aus der Westfalenliga her­unterkommen, und zum anderen daran, dass mit Falkenhorst Herne (ähnlich wie im Vorjahr Bochum-Bergen) erneut ein Durchmarschkandidat mit ehemaligen Bundesliga- und Regionalligaspielerinnen mitmischen wird.

Doch verstecken muss sich die Elf von Coach Volker Alameddine, der weiterhin von den Co-Trainerinnen Nicole Nörrenberg und Christina Mehrmann sowie Torwart-Trainer Lars Schubert unterstützt wird, keinesfalls. Trotz des Abgangs von Sarah Schäfer, die kürzer treten will, sowie der verletzungsbedingt langfristigen Ausfälle von Julia Sube und Vivien Greinert dürfte der Kader durch etliche Zugänge definitiv an Qualität gewonnen haben.

So kommen mit Jana Auer und Annika Schmidt (beide Westfalia Hagen) für die Defensive sowie Theresa Brandt (SV Kutenhausen-Todtenhausen) für den offensiven Bereich drei Spielerinnen mit Westfalenliga-Erfahrung. Tragende Rollen in ihren Klubs haben auch die beiden Offensivkräfte Jana Gropengießer (TuS Wickede/Ruhr) und Sophia Thiemann (TuS Oeventrop) sowie Abwehrspielerin Saskia Korreck (VfL Bochum III) in ihren Landesliga-Klubs gespielt. Noch nicht ganz sicher ist, ob sich auch Bircan Sentürk und Aylin Senel vom TSV Ihmert der Borussia anschließen.

Für den Kader mit deutlich mehr als 20 Spielerinnen sucht Guido Knitter noch eine zweite Torfrau und hofft, bald Vollzug melden zu können. Die Vorbereitung hat derweil schon begonnen. Drei Einheiten pro Woche werden absolviert, inklusive ausgiebigem Fitness-Anteil. Hinzu kommen vier Testspiele. Den Auftakt macht am Sonntag die Partie in Finnentrop. Am 26. Juli wird gegen Westfalia Hagen gespielt, am 2. August in Fuhlenbrock. Es folgt das erste Pflichtspiel mit dem Pokalkracher gegen Regionalligist SF Siegen, das nun am 7. August um 19.30 Uhr auf der Emst stattfindet. Fünf Tage später folgt schließlich die Generalprobe in Berghofen, bevor am 16. August die Meisterschaft startet.

Bis dahin soll das Team eingespielt sein. Ein Schwerpunkt liegt in der Verbesserung der Abwehrarbeit. „Dreiundvierzig Gegentore sind einfach zu viel“, sagt Guido Knitter und hofft auf Fortschritte, ebenso wie er sich in der Offensive eine bessere Abschlussquote wünscht.