Das aktuelle Wetter NRW 12°C
Motorsport

In der Rennserie stetig verbessert

04.10.2011 | 17:03 Uhr
In der Rennserie stetig verbessert
Das Finale des Formula BMW-Talent Cup 2011 fand in Oschersleben statt.

Oschersleben/Hemer. Es war ein großes Finale: Vor 65 000 Motorsportbegeisterten zeigten Max Edelhoff und seine Kollegen aus dem Formula BMW Talent-Cup ihr Können auf der rund 3,7 Kilometer langen Rennstrecke in der Motorsportarena Oschersleben. Dabei teilten sie den Kurs mit namhaften Piloten: David Coulthard, Ralf Schumacher und andere Rennprofis u. a. aus der DTM waren am Start.

Edelhoff beendete eine starke Saison im Talent-Cup auf dem siebten Platz. Wie es sich für ein „Grand Final“ gehört, hatte BMW keine Kosten und Mühen gescheut. Jeder Teilnehmer erhielt ein neues FB02-Formelfahrzeug, nachdem die Fahrer die Saison bisher in ein und demselben Rennwagen absolviert hatten.

Zwar belegte Max Edelhoff einen guten fünften Platz im freien Training, jedoch war er nicht ganz zufrieden. Das neue Auto erwies sich als gewöhnungsbedürftig. Beim ersten Rennen lief es tags darauf deutlich besser. Nachdem er im Qualifying Platz neun belegt hatte, gelangen ihm drei starke Überholmanöver. Zudem lagen seine Rundenzeiten in Schlagdistanz zur Spitzengruppe. Zuversichtlich ging Edelhoff schließlich ins Qualifying für das „Grand Final“ am Schlusstag und verschaffte sich mit Platz sechs eine ordentliche Ausgangslage.

Aber die Rennleitung entschied sich aus Sicherheitsgründen für einen Start hinter dem Safety-Car. Edelhoff, einer der Besten bei stehenden Rennstarts, war seiner Stärke beraubt. Durch den fliegenden Start zog sich das Feld in Windeseile auseinander, Aufschließen und Überholen waren somit nur schwer möglich.

Zu allem Überfluss missachtete in der letzten Kurve vor dem Ziel ein zu Überrundender die blaue Flagge und machte dem Hemeraner sowie dessen Verfolger nicht schnell genug Platz. Max musste in der Schikane abbremsen, sein Kontrahent heftete sich an seine Schlussleuchte, kam mit mehr Schwung auf die Zielgerade und wurde noch Sechster. Nach dem Rennen richtete Max Edelhoff trotz der Enttäuschung seinen Blick bereits nach vorn: „Das Rennen ist nicht so verlaufen wie erhofft. Dennoch habe ich im Talent-Cup sehr viel gelernt und mich fahrerisch weiterentwickelt.“

Waren zu Beginn zwar gute fahrerische Ansätze und absoluter Wille zu erkennen, so verbesserte sich Edelhoff im Laufe der Serie ständig. Nachdrücklich bewies er es in Portimao, als er in fünf Rennen unter den ersten Drei landete.

Nach dem Abschluss im BMW Talent-Cup geht es nun an die Planung der kommenden Saison. Für den Hemeraner ergeben sich einige Optionen. Auf jeden Fall will er den Rat von Timo Glock befolgen, der trotz schwieriger Phase in der Formel 1 immer für seine positive Einstellung und seine Kämpfermentalität bekannt ist. In der BMW-Hospitality empfahl er: „Du musst immer nach vorn schauen und dich permanent neu motivieren. Denke nicht über Dinge nach, die du nicht ändern kannst.“

DerWesten

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/5129413/create

Aktuelle Fotos und Videos
21. Jedermann-Triathlon
Bildgalerie
Fotostrecke
5. Iserlohner Stadtwerkelauf
Bildgalerie
Fotostrecke
IKZ-Sportlerehrung im Grohe Forum
Bildgalerie
Fotostrecke
Hallenfußball-Kreismeisterschaft am Hemberg
Bildgalerie
Fotostrecke
Aus dem Ressort
Dröschede nach 2:0-Sieg auf „Wolke sieben“
Fußball
Riesenjubel bei den Fußballern von Borussia Dröschede. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte haben sie den Aufstieg in die Westfalenliga geschafft. Nach einem verdienten 2:0-Erfolg beim Verfolger Hohenlimburg gelang dieses Kunststück diesmal sogar schon drei Spieltage vor...
Nach dem ersten Sieg kehrt die Hoffnung zurück
Handball
Erneut standen zwei Partien in der Bundesliga-Qualifikationsrunde für die Handball-A-Jugend des HTV Sundwig/Westig auf dem Programm. Nach der nicht ganz unerwarteten Niederlage am Freitag in Hamm gelang daheim gegen Solingen/BHC endlich der erste Sieg, so dass die Hoffnung auf Platz drei und damit...