„Immer an den Sieg geglaubt“

Der Sieg des FCI gegen Heven tat der Stimmung gut, die Personalsorgen wurden dadurch aber auch nicht kleiner.
Der Sieg des FCI gegen Heven tat der Stimmung gut, die Personalsorgen wurden dadurch aber auch nicht kleiner.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Bei der Pressekonferenz nach dem Spiel überraschte Christian Hampel mit der Aussage, er sei sicher gewesen, dass der FC Iserlohn gewinnen werde. Trotz Unterzahl, trotz 0:1-Rückstandes gegen Heven. Aber der Trainer glaubte fest daran, dass sich die körperliche Überlegenheit seiner Mannschaft durchsetzen werde. Und er hatte natürlich Joker Lukas Lenz in der Hinterhand.

Der Kapitän spielte trotz einer schweren Bänderdehnung im Fußgelenk, mit dickem Tapeverband und Schmerztabletten. „Ihn zu bringen war grenzwertig, aber es hat sich ausgezahlt“, freute sich Hampel. Lenz traf zweimal, und auch der eingewechselte Tim Schattling sorgte für viel Unruhe. „Wenn Lukas nicht getroffen hätte, wäre eben Tim zur Stelle gewesen“, so der Coach.

Er ist sicher, dass die Wende in diesem Spiel bei seiner Mannschaft nachwirkt und ihr eine dicke Portion Selbstbewusstsein geben wird. Das dürfte vor der Partie am Ostermontag beim Tabellennachbarn Kaan-Marienborn auch notwendig sein, denn die Personalprobleme halten an. Neben Lenz ist auch Malte Weusthof (Achillessehnenprobleme) angeschlagen und bedarf in dieser Woche ebenso der Schonung wie Pascal Beilfuß (schwere Prellung). Kingsley Nweke hat es am Sonntag sogar schlimmer erwischt. Er zog sich einen Rippenanbruch zu und muss drei bis vier Wochen pausieren. Hinzu kommen die Langzeitverletzten. So werden im Training einige U19-Spieler die Reihen auffüllen müssen und am Montag vielleicht auch mit ins Siegerland fahren.

Eine gute Nachricht gibt es für den FC aber auch: Der zurzeit verletzte Mittelfeldregisseur Pierre Szymaniak verlängerte seinen Vertrag.