Im Mitteldrittel brachen bei den Roosters alle Dämme
14.02.2010 | 21:57 Uhr 2010-02-14T21:57:00+0100
Augsburg. (mis) Das war ein Schlag ins Kontor. Nach einem katastrophalen Mitteldrittel wurden die Roosters im Ausgburger Curt-Frenzel-Stadion von den Panthern regelrecht vernascht und gehen nun mit einer saftigen 3:7-Schlappe in die Olympiapause.
Augsburger Panther - Iserlohn Roosters 7:3 (1:2, 6:0, 0:1). Dieser Auftritt des Teams von Trainer Ulrich Liebsch bei den Schwaben, die zuletzt mit einem Sieg in Düsseldorf aufwarten konnten, gab Rätsel auf. Ein Drittel lang spielten die Gäste wie aus einem Guss, führten schnell 2:0, nutzten aber dann ihre Riesenchancen nicht. Nach zwei unglücklichen Gegentreffern zum 2:2 brach das Team dann unerklärlich ein und wurde mit einem halben Dutzend Toren im zweiten Durchgang gedemütigt. Am Ende gewann man sogar zwei Drittel, doch an einer deftigen Niederlage war nichts mehr zu rütteln
Die Iserlohner wirkten in der Anfangsphase frischer und wacher. Für ihre Konzentration wurden sie mit einem Blitzstart belohnt. Bereits nach 50 Sekunden schob Daniel Sparre nach einem Querpass von Collin Danielsmeier zur Führung ein. Nachdem eine erste Strafe gegen die Gäste gerade abgelaufen war, nutzte Robert Hock einen Abpraller nach Mads Christensens Schuss zum 0:2 (6.). Und es hätte noch besser für den IEC kommen können, ja müssen. Zunächst schlenzte Quinn Hancock die Scheibe über das leere Tor (7.), wenig später patzte Christensen nach einem herrlichen Sololauf (10.).
Von den Hausherren war bis zu diesem Zeitpunkt nur wenig zu sehen. Umso überraschender fiel der Anschlusstreffer, der durch einen Fehler von Danny aus den Birken begünstigt wurde, der hinter dem Tor die Scheibe verlor. Maurer bediente den Ex-Iserlohner Beechey, der wenig Mühe hatte (14.).
Wie verwandelt kamen die Gäste aus der Kabine. Zwar überstanden sie zunächst noch eine Unterzahlsituation, doch als Hancock eine Unsicherheit von Conti nicht nutzen konnte und Adrian Veidemann einen Engelhardt-Schuss für aus den Birken unhaltbar abfälschte, war es um die Waldstädter geschehen (23.). Urplötzlich wurden die Zweikämpfe nicht mehr gewonnen, ein völliger Bruch im Spiel war zu notieren. Im gleichen Maß drehten die Augsburger auf und gingen durch Engelhardt (24.) in Führung. Als schließlich noch einige Scharmützel mit entsprechenden Strafen für die Roosters folgten, ging es jeweils in Unterzahl steil bergab. Collins, Kemp und erneut Engelhardt nutzten die Gunst der Stunde. Und damit nicht genug, denn vier Sekunden vor Drittelende gab Engelhardt eine weitere Kostprobe seiner Schusskünste und festigte seinen Ruf als einer der härtesten Schützen der Liga mit dem 7:2.
Um Schadensbegrenzung ging es schließlich im Schlussabschnitt für die Roosters. Zunächst musste man aber wieder eine Unterzahl überstehen, was auch gelang. Zählbares wollte den Iserlohnern in diesem Abschnitt lange Zeit nicht gelingen, wenngleich Augsburg nach dem fulminanten Mittelabschnitt ebenfalls zurückschaltete. Als der vierfache Torschütze Engelhardt auf der Strafbank saß, glückte Jimmy Roy noch der dritte IEC-Treffer (52.). Die Enttäuschung der knapp 200 mitgereisten Fans aus dem Sauerland dürfte das aber kaum gedämpft haben.
Augsburger Panther: Conti - Heid, Chartier; Kemp, Likens; Kettemer, Kohl; Tölzer - James, Beechey, Collins; Murphy, Ryan, Engelhardt; Maurer, Olver, Gordon; Junker, Kreitl
Iserlohn Roosters: aus den Birken - Wilford, Ardelan; Insana, Danielsmeier; Langwieder, Veideman - Ready, Hancock, Roy; Giuliano, Swanson, D. Sparre; Christensen, Hock, K. Sparre; Rupprich, Hommel
Schiedsrichter: Piechaczek (Ottobrunn) - Strafen: Augsburg 18 + 10 (Olver) - Iserlohn 18 + 10 (Wilford) - Zuschauer: 3 192.
Tore: 0:1 (0:50) D. Sparre (Danielsmeier, Swanson), 0:2 (5:24) Hock (Christensen, Ardelan), 1:2 (13:53) Beechey (Maurer, Collins), 2:2 (22:14) Engelhardt (Ryan, Murphy), 3:2 (24:00) Engelhardt (Ryan, Murphy), 4:2 (30:22) Collins (Chartier, Gordon/5-4), 5:2 (36:50) Kemp (Engelhardt, Olver/4-3), 6:2 (37:23) Engelhardt (Kemp, Olver/4-3), 7:2 (39:56) Engelhardt (Murphy, Chartier), 7:3 (51:41) Roy (Swanson, Veideman/5-4)
Larry Mitchell (Augsburg): „Im ersten Drittel war Iserlohn überlegen. Mit der Laufbereitschaft meiner Mannschaft war ich nicht zufrieden. Es hätte eins zu vier stehen können. Danach haben wir unsere Tugenden aber wiederentdeckt.”
Ulrich Liebsch (Iserlohn): „Nach dem guten ersten Drittel haben wir wohl gedacht, dass es locker so weitergehen würde. Als Augsburg ins Laufen kam, haben wird den zweiten Abschnitt peinlich verloren. Im letzten Drittel war unser Ziel, kein Tor mehr zu bekommen. Unser Torhüter war nicht an den vielen Treffern Schuld, vielmehr haben wir die präzisen Augsburger Schüsse zugelassen.”
22:19
ok, marwang und ich sitzen jedes spiel zusammen...grins...............vielleicht hätte man rechtzeitig verträge verlängern können und nicht erst am ende der saison ein angebot machen....schauen wir doch mal was am ende dieser saison passiert....
habe einen super kontakt zu pat, er würde sofort wieder hier spielen wollen und es ging nur um peanuts....schönen abend noch ............
20:02
sorry, natürlich heißt es Iserlohner Pilsener.
20:01
Ich fange gleich an den Puck anzuknabbern...
Wahrscheinlich sitzen die beiden Streithähne noch Seite an Seite in der (Friedhofs)Sitzplatzreihe nebeneinander und kennen sich wohlmöglich noch, sich hier aber bekriegen sich, wehr wohl am meisten Ahnung hat.
Sorry, meine Herren, die Antwort ist; keiner von beiden!!
Ich sage es mal so wie es ist. Aus einer kleinen Baracke ist ein schmuckes Stadion geworden, aus einem kleinen Heinz Weifenbach gesponserten Verein, ist ein solides, gesundes Unternehmen geworden, was man in der DEL länger suchen muss. Nach meinen Berechnungen, dauert es ca. noch bis 2016 bis wir regelmäßig in den Play-Offs sind und ca. 2021bis wir deutscher Meister werden.
Wir sind was wir sind, ein Bauernverein, der die Grossen ab und zu mal Ärgert und wir uns freuen, wenn wir mal ein paar schöne Heimspiele sehen können. Nicht mehr und nicht weniger.Wir haben halt nur wenige finanzielle Möglichkeiten ( da bestünden noch weitere Kontakte). Und trotzdem versucht die ärmste Socke im Verein (Symbolisch KM) jedes Jahr ne Wundertütenmannschaft zu zaubern. Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass Spitzenleute hier für die paar Kröten und das Iserohner Bier hier spielen.
Mehr Bescheidenheit und kein Größenwahn bitte.
18:30
#17 wären sie heute noch im vip bereich ,hätte man wren,beechey und viele gute spieler halten können,kritik ist immer gut wenn sie nicht an der realität vorbei geht, ist nicht ironisch gemeint
15:00
ich war selbst drei jahre im vip bereich mit 2 karten das zu dem thema erdloch. aber das niveau geht hier immer herunter wenn mal jemand kritik übt.
07:52
#15 einer der aus dem erdloch kommt wenn es einmal nicht so läuft nur schlaue sprüche ,bitte bewege selbst was !!!
06:00
und wem gehört die eishalle in duisburg zum beispiel????.und wie heißt sie?? skania arena.............ihr seit so klug
02:08
Könnte es sein das die Eishalle nicht den Iserlohn Roosters gehört? Mal drüber nachgedacht? Wie sollen die Roosters was vermarkten was Ihnen nicht gehört? Erstmal schlau machen und dann dumm schwätzen Herr von und zu Meckerkopf 1967...
00:57
Eigentlich fällt mir zu manch einem Kommentar nur noch das ein: Lieber Gott lass Hirn vom Himmel regnen.....
MFG
22:29
man sollte vielleicht erstmal kontakte knüpfen....wir haben seit jahren eine große verantstaltung von red bull hier.......dort könnte man auch mal anfangen oder nicht........es gibt große brauereien die die gesamte del sponsern..hat diese brauerei auch intresse einen langfristigen vertrag zuschließen??.was zahlt die iserlohner im jahr???
es gibt mit sicherheit sponsoren die gerne investieren würden......verfolgt doch mal die sponsoren aus dem vip bereich.....wieviele sind davon weg und warum????....hinter fragt das doch mal.............ach ja, wollte red bull nicht schon mal in die del???