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Im Duell der Dominatoren will die ERGI nun auch die Meisterschaft

08.06.2012 | 17:46 Uhr
Im Duell der Dominatoren will die ERGI nun auch die Meisterschaft
Die ERG Iserlohn peilt gegen Cronenberg den Meistertitel an.

Iserlohn. Den deutschen Pokal haben sie schon. Nun wollen die Rollhockey-Cracks der ERGI auch das Double! An diesem Samstag beginnt das Play-off-Finale um die Deutsche Meisterschaft (15.30 Uhr, Hemberghalle). Und wie schon im Pokalfinale stehen sich die Dominatoren des Deutschen Rollhockeysports gegenüber: Iserlohn contra Cronenberg.

Iserlohn ist sechsfacher Titelträger, zuletzt 2009, war siebenmal „Vize“, zuletzt zweimal in Serie, und hat fünfmal den Pokal gewonnen. Der RSC hat schon zwölf Meistertrophäen gesammelt, ist amtierender Titelverteidiger und neunfacher Pokalsieger. Als dieser wurde er Ende Mai von der ERGI entthront, nun wollen die Waldstädter den Rekordmeister, der in der Hauptrunde sein Heimspiel 4:3 gewann und in Iserlohn 2:2 spielte, auch vom Meisterthron stürzen.

„Wie man Cronenberg schlagen kann, wissen wir“, sagt ERGI-Coach Marc Berenbeck vor dem ersten Finalspiel mit Blick auf den Pokalerfolg. „Aber Cronenberg wird alles dafür tun, dass es nicht noch einmal passiert. Diese Serie wird also noch einmal eine Stufe schwieriger.“ Und Berenbeck rechnet damit, dass die Serie über drei Spiele geht, mit dann zwei Heimspielen für den Hauptrundenspitzenreiter in einer Woche. „Die Jungs haben sich ein Heimspiel zum Auftakt gewünscht, weil es vielleicht einen Tick einfacher werden könnte“, gewährt Berenbeck Einblick in die Gemütslage der Spieler.

Die sind wieder fit, nachdem es zuletzt einige Probleme gab. Aber Inken Stenger, Physiotherapeutin der Herren- und U20-Nationalmannschaft, hat sie wieder fit gemacht, so auch Keeper Patrick Glowka, der an einer Knöchelverletzung laborierte.

Viel Geheimnisse haben beide Teams nicht. Berenbeck, ein Cronenberger Urgestein, erklärt: „Wir gehen mit der gleichen Ausrichtung in das Spiel wie zuletzt, müssen aber noch einige Dinge verbessern.“ Und er deutet an: „Es gibt sicherlich noch ein Überraschungsmoment.“ Die Vorfreude auf die Finalrunde, deren Spiele über zweimal fünf Minuten in die Verlängerung gehen und mit dem „golden goal“ beendet werden können, ist groß. „Ich bin wirklich schon sehr aufgeregt und ich liebe Endspiele“, freut sich Berenbeck.

Michael Topp



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