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„Ich hoffe, wir haben daraus gelernt“

30.08.2010 | 17:51 Uhr
„Ich hoffe, wir haben daraus gelernt“
Am Freitag wird es für die Roosters in der DEL wieder ernst.

Iserlohn.(MT) Mit einer herben Enttäuschung endete die Saisonvorbereitung der Iserlohn Roosters. Das 4:7 beim Zweitligisten Hannover Indians war eine indiskutable Vorstellung.

Doch nachdem der Ärger verflogen ist, hofft Trainer Ulrich Liebsch auf eine heilsame Wirkung. „Vielleicht war der Dämpfer ja sogar gut, und wir haben daraus gelernt. Denn das Spiel hat gezeigt, dass wir immer topmotiviert sein müssen“, streicht der Coach einen ganz wesentlichen Aspekt hervor.

Unter dem Strich fällt die Bilanz der Vorbereitung zufriedenstellend aus. „Einige Spiele waren in Ordnung, teilweise sogar gut, andere dann wiederum weniger. Aber die Entwicklung der Mannschaft war gut.“

Als wichtige Baustelle hat Liebsch das Überzahlspiel ausgemacht. „Außerdem haben wir nicht genug Chancen kreiert. Noch stimmte die Chemie nicht in allen Sturmreihen.“

Deshalb gibt es einige Umstellungen, die sich auch durch die Spätverpflichtungen von Verteidiger Prestin Ryan und Stürmer Cam Paddock ergeben haben. Ryan stand am Montag auf dem Eis, Paddock absolvierte, frisch aus dem Flieger gekommen, eine 15minütige Einheit mit dem neuen Team. „Es ist natürlich schade, dass die beiden nicht von Beginn an dabei waren“, bedauert Liebsch. „Aber das ist in unserer Situation nun einmal nicht zu ändern. Außerdem ist die Saison lang genug.“

Paddock soll als Mittelstürmer zwischen Shane Joseph und Christian Hommel spielen. Jimmy Roy rückt an die Seite von Pat Kavanagh und Jeff Giuliano. Dabei denkt der Coach an jene Saison, als man die Play-offs erreichte. Damals harmonierten Roy und Kavanagh sowie Ryan Ready prächtig. Und Prestin Ryan wird als linker Verteidiger möglicherweise neben Jon Insana auflaufen.

Am Dienstagmorgen findet ein weiteres Eistraining statt, nachmittags folgen Videoanalyse sowie ein Radtraining. Mittwoch und Donnerstag finden kürzere Einheiten mit hoher Intensität statt, bevor es am Freitag mit dem Heimspiel gegen den Angstgegner aus Düsseldorf ernst wird.

Michael Topp

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