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Handball-Landesliga

HTV überlegener Sieger im Derby gegen Letmathe

15.11.2009 | 16:14 Uhr

Hemer. Für den HTV reichte es nach dem sechsten Saisonsieg zu einem kleinen Tänzchen auf dem Parkett. „Spitzenreiter, Spitzenreiter”, sangen die Schützlinge von Trainer Kai Henning.

Handball-Landesliga: HTV Sundwig/Westig - Letmather TV 33:26 (14:12). Während die HTV-Akteure pünktlich um 19.15 Uhr am Mittelkreis standen, ließ der LTV auf sich warten. „Wenn jetzt die Letmather kommen würden, dann könnten wir Handball spielen”, frotzelte Hallensprecher Ditze Tuschen. Dann kamen die sieglosen Gäste ohne die verletzten Böcker und vom Hofe, verschliefen aber die ersten Minuten. So ging der HTV 4:0 in Führung. Erst in der siebten Minute trafen die Letmather (Budde mit der Brechstange). Über die beiden Außen Hohage und Buder drohte dem HTV, der den angeschlagenen Marcel Vogler vor die Deckung stellte, keine Gefahr. Aber am Kreis taten sich Lücken auf.

Geschickt nutzten die Letmather die Räume, Turkiewicz ließ sich - bis auf einen Lattenschuss - nicht lange bitten. Und weil Loos bei den Tempogegenstößen patzte und Vogler sowie der auch in der Abwehr überzeugende Rohländer am guten Lobo-Fragoso scheiterten, war der LTV nach 20 Minuten wieder im Spiel (7:7). Rohländer, Knipping, Bergmann und Vogler legten zwar nach, aber jetzt ließen sich die Gäste nicht so einfach abschütteln. Nagel und C. Temp sorgten für den Anschluss zur Pause.

Im zweiten Abschnitt blieb der LTV dran, auch wenn Rohländer per Doppelschlag zum 18:14 traf. Budde musste am gegnerischen Kreis viel einstecken, die Schiedsrichter Kahlert/Rücker drückten zu oft ein Auge zu. Nach dem 21:18 (40.) durch Wunderlich bog das Derby allmählich auf die Ziellinie ein.

In den nächsten Minuten verbuchte der treffsichere HTV 6:1-Tore zum 27:19, damit waren die zwei Punkte schon verteilt. Zu diesem Zeitpunkt saß der Letmather Rückraumschütze Budde bereits entnervt auf der Bank, das Spiel war für ihn und den LTV gelaufen. So profitierte Keeper Hansen von der nachlassenden Konzentration des Gegners im Abschluss, da gab es einfach zu viele Fahrkarten. Und im HTV-Angriff nahm der quirlige Schuff immer wieder weite Abwürfe auf und versenkte von sieben Chancen gleich ein halbes Dutzend. Beim Verlierer war niemand zur Stelle, der diese Gegenstöße hätte ablaufen können.

Jürgen Schmidt

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