HTV baute den Vorsprung aus

Wie im Hinspiel ließ der HTV der TSG Harsewinkel keine Chance.
Wie im Hinspiel ließ der HTV der TSG Harsewinkel keine Chance.
Foto: IKZ

Harsewinkel..  Der Spitzenreiter strebt unaufhaltsam dem Titel entgegen. Auch beim Vierten Harsewinkel feierte der HTV einen souveränen Sieg, und weil Verfolger Mennighüffen bei Schlusslicht Oberlübbe patzte, beträgt der Vorsprung nun bereits sieben Punkte.


Handball-Verbandsliga: TSG Harsewinkel - HTV Sundwig/Westig 24:35 (14:17). Wer in dieser Partie auf eine Überraschung gesetzt hatte, durfte über weite Strecken der ersten Hälfte noch guter Dinge sein. Da wechselte die Führung ständig, und der Favorit brauchte eine Weile, um die passende Einstellung zu finden. Mit 7:9 lag er zurück und sah sich von den Schiedsrichtern benachteiligt. Kurzzeitig standen nur drei Hemeraner im Feld, aber die kassierten nur einen Gegentreffer. „Zum Glück haben dann alle begriffen, dass es nichts bringt, sich über die Schiedsrichter aufzuregen. Sie haben die Ärmel hochgekrempelt und das Tempo angezogen“, nannte Trainer Hendrik Ernst den Schlüssel zum Erfolg.

Bis zur Pause hatte sich der HTV ein kleines Polster erarbeitet, was auch daran lag, dass der Gegner das Tempo nicht mitgehen konnte und im weiteren Verlauf konditionell abbaute.

Nach dem Wechsel hielt Harsewinkel zunächst noch mit (15:17, 16:18), doch nach dem 17:21 (40.) hatte die Mannschaft nichts mehr zuzusetzen. Der Tabellenführer drehte auf, die TSG konnte nur noch reagieren und nicht mehr selbst agieren, was sich zwangsläufig im Resultat niederschlug. Nach 50 Minuten hieß es bereits 20:28, weil der HTV in der Deckung energisch zupackte und eine gute Chancenverwertung aufwies. Und weil es so richtig rund lief, hatte die Mannschaft sichtlich Freude daran, bis zum Abpfiff weiter Gas zu geben und einen noch deutlicheren Erfolg als im Hinspiel herauszuwerfen (39:29).

Großer Rückhalt war einmal mehr Keeper Matthias Kohl, Thorsten Kötter überzeugte mit einer hundertprozentigen Siebenmeterquote, aber herausheben mochte Hendrik Ernst aus dieser geschlossenen Einheit niemanden. „Alle haben hundertprozentig ihre Leistung gebracht.“

Mehr Probleme als der Gegner bereitete dem HTV das Blitzeis auf der Rückfahrt, aber das Team kam wohlbehalten wieder in Hemer an.

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