Höchster Saisonsieg für Ceylan-Elf

Borussia Dröschede schickte Bad Berleburg mit einer 0:6-Schlappe nach Hause.
Borussia Dröschede schickte Bad Berleburg mit einer 0:6-Schlappe nach Hause.
Foto: Michael May IKZ

Dröschede..  Mit dem höchsten Saisonsieg schoss sich die Borussia Dröschede den Frust der 0:4-Niederlage in Hünsborn von der Seele. Die Gäste aus Berleburg bereuten es vermutlich, dass sie die weite Anreise am Mittwochabend zu diesem vorgezogenen Spiel in Angriff genommen hatten, denn sie waren nicht mehr als ein Sparringspartner für eine fulminant auftretende Elf von Trainer Ramazan Ceylan.


Fußball-Landesliga 2: Borussia Dröschede - VfL Bad Berleburg 6:0 (3:0). Von Beginn an verlief die Partie maßgeschneidert für die Hausherren. Bereits nach zwei Minuten lagen sie in Front. Et wurde im Strafraum von VfL-Keeper Barth gelegt und verwandelte den Strafstoß gleich selbst zum Führungstreffer. Dröschede störte von Beginn an den Spielaufbau der Gäste und schaltete selbst schnell von Abwehr auf Angriff um. Das zahlte sich aus: Gözütok hatte über die rechte Seite alle Freiheiten und bediente Et, der sein Torkonto auf 16 Treffer ausbaute (7.). „Die Rückennummer zweiunddreißig steht ihm noch besser als die neun“, bekannte Uwe Ginsberg, der als Stadionsprecher fungierte. Es hätte nicht viel gefehlt und der Vorsitzende der Borussia hätte über einen lupenreinen Hattrick des Goalgetters berichten können, aber nach einem Solo zielte Et über das Tor (11.). Gegen das Dröscheder Pressing fand die Mannschaft von Andreas Edelmann weiter kein probates Mittel. Der Einbahnstraßenfußball ging weiter. Ets butterweiche Flanke köpfte Elmoueden aus kurzer Distanz noch vorbei. Besser machte es Spielertrainer Petkovic dann per Kopf nach einer Flanke von Eick (3:0, 38.).

Im zweiten Durchgang ging es so weiter. Der vierte Treffer war nur eine Frage der Zeit. Der spielfreudige Dzafic legte auf Akdeniz, und der bugsierte die Kugel über die Linie (54.). Et und Cakmak ließen weitere Möglichkeiten aus. Erst eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff kamen die Bad Berleburger zur ersten Möglichkeit. Geislers Schuss nahm Schmahl aber locker auf. Ein Glanzparade durfte der beschäftigungslose Dröscheder Keeper dann auch noch zeigen, als er einen Kopfball von T. Birkelbach reaktionsschnell über die Latte boxte (84.).

Wer glaubte, dass die Hausherren ihr Pulver schon verschossen hatten, sah sich getäuscht. Nach Dzafics Ecke gelang Petkovic der zweite Streich (87.). Nur 60 Sekunden später konnte sich Dzafic selbst über einen Treffer freuen.