Hinspiel aus dem Kopf verbannen
23.02.2012 | 17:13 Uhr 2012-02-23T17:13:00+0100
Iserlohn.(wasi) Die Saison in der Basketball-Regionalliga biegt auf die Zielgerade ein - und das mit Tempo. So steht Freitag und Sonntag für NOMA Iserlohn ein Doppelspieltag auf dem Plan. Zunächst gastiert Haspe in der Hemberghalle, danach geht es zum Spitzenreiter nach Bochum.
Der Fokus von Trainer Matthias Grothe liegt eindeutig auf der Partie gegen den Aufsteiger aus Hagen. Seine vordringliche Aufgabe sieht er darin, die Leichtigkeit, mit der das Hinspiel gewonnen wurde, aus den Köpfen seiner Spieler zu verbannen. „Der Gegner agiert mit seiner harten Verteidigung unangenehm und steht in der Tabelle völlig zurecht außerhalb der Gefahrenzone“, lautet die Analyse des Coaches, der zudem darauf hinweist, dass die Hasper im Hinspiel auf ihren Topwerfer Marcus Ligons verzichten mussten. Da mit Thomas Ble zur Rückrunde noch ein US-Boy mit norwegischem Pass hinzugekommen ist, wird es schon wegen dieser Personalien ein anderes Spiel.
Eine gute Trainingswoche macht Grothe allerdings zuversichtlich, dass sich die Mannschaft den notwendigen Rhythmus und das Selbstvertrauen für den Sonntag in Bochum holen wird. „Das ist das leichteste Spiel der gesamten Saison, dort sind wir klarer Außenseiter“, schätzt der Trainer die Aufgabe beim Tabellenführer ein. Der hat gegenüber dem ungefährdet gewonnenen Hinspiel personell noch einmal nachgelegt und Ex-Nationalspieler Terdenge reaktiviert, damit das Unternehmen „Aufstieg“ nicht doch noch scheitert.
„Das ist die einzige Mannschaft, gegen die wir verlieren, wenn beide Teams einhundert Prozent bringen. Dennoch ist Bochum keine Welten entfernt“, formuliert der Coach weiter und hofft insgeheim, dass die Gastgeber die Angelegenheit doch ein wenig auf die leichte Schulter nehmen.
Personell können die Kangaroos aus dem Vollen schöpfen, allerdings geht Fabian Bleck mit einer Knieblessur in die Spiele.
0mitdiskutieren