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Herzsportgruppen bereiten Probleme

08.02.2012 | 17:02 Uhr

Iserlohn.(wis) Zu Jahresbeginn gibt es für die Vorstandsmitglieder des Iserlohner Stadtsportverbandes Pflichttermine. Die Fußballer ermitteln ihre Stadtmeister, und die Ausrichtung obliegt dem Gremium um den Vorsitzenden Klaus J. Langhals.

Diesmal wirken die Titelkämpfe noch nach und werden ein Thema bei der turnusmäßigen Vorstandssitzung im März sein. Grund ist der Rückzug des MSV Iserlohn aus dem laufenden Turnier, der nicht ohne Konsequenzen bleiben dürfte. Einiges spricht dafür, dass man dem Verein das Startrecht für die Titelkämpfe 2013 verweigern wird. Stadtmeisterschaften wie die der Fußballer sind eine Erfolgsgeschichte, und das ist für Langhals ein Grund. an ein zentrales Anliegen des Stadtsportverbandes zu erinnern. „Wir wünschen uns mehr Stadtmeisterschaften und wollen weitere Sportarten dafür begeistern. Mit unserer Unterstützung darf man rechnen.“

In seinem Ausblick auf das Jahr 2012 kann er auf Veranstaltungen verweisen, die dank des Engagements des Stadtsportverbandes in Iserlohn ausgetragen werden. Am 22. Juni wird die Streetbasketball-Tour auf dem Schillerplatz Station machen, und im November soll es auch wieder die Iserlohner Schwimmtage geben. Langhals: „Die letzte Auflage war nicht so toll, die Koordination muss verbessert werden. Aber wir wollen das weiterführen und alle Vereine an einen Tisch holen.“

Neuland betritt das Gremium mit der Ausrichtung eines Fußballturniers für Nicht-Fußballer. Die Idee kam von Ralf Henke, dem Vorsitzenden der ERG Iserlohn, und sie fand unter den Kollegen im Stadtsportverband großen Anklang. Am 23. Juni soll in der neuen Hemberghalle gekickt werden, um absolut wetterunabhängig zu sein. Zielsetzung ist es, dass sich die Vereine besser kennenlernen, und Geschäftsführer Ralf Horstmann kann bereits von den ersten Zusagen berichten.

Ein weitere fester Termin im Programm des Verbandes ist die Verleihung der Sportplaketten, die wieder im Rahmen des 24-Stunden-Schwimmens am Seilersee am 19. August stattfinden wird. Vorgeschlagen werden dürfen auch Iserlohner, die in auswärtigen Vereinen aktiv sind.

Ein besonderes Anliegen des Stadtsportverbandes ist seit langem die Herzsportgruppe, und die bereitet den Verantwortlichen Sorgen. Das Problem: Es gibt viele angemeldete Teilnehmer, die nicht zu den Übungsstunden erscheinen, gleichzeitig aber eine Warteliste mit 60 Personen. Aktuell gibt es fünf Gruppen, insgesamt sind 120 Teilnehmer registriert, die jeweils 20 Euro Eigenbeteiligung im Halbjahr zahlen. Eine weitere Gruppe einzurichten, um der großen Nachfrage Rechnung zu tragen, stößt auf Hindernisse. Langhals: „Uns fehlen speziell geschulte Übungsleiter und auch Ärzte. Wir könnten eine weitere Gruppe finanzieren, und Hallenkapazität gäbe es auch, aber ohne fachkundige Betreuung geht es nun einmal nicht.“ Hier hofft der Stadtsportverband bald auf eine befriedigende Lösung.

Über Veranstaltungen oder Herzsportgruppe hinaus will der Stadtsportverband, wie der Vorsitzende betont, sein Alltagsgeschäft nicht vernachlässigen. „Die Vereine müssen wissen, dass wir ihnen bei Problemen, etwa durch fehlende Übungsleiter oder ehrenamtliche Kräfte, helfend zur Seite stehen wollen.

Willy Schweer

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