Heißer Tanz in Hohenlimburg

Das Duell von Borussia Dröschede beim SV Hohenlimburg steht im Mittelpunkt des 28. Spieltages der Landesliga-Staffel 2.
Das Duell von Borussia Dröschede beim SV Hohenlimburg steht im Mittelpunkt des 28. Spieltages der Landesliga-Staffel 2.
Foto: IKZ

Iserlohn..  In der Fußball-Landesliga 2 steigt am 28. Spieltag im Hohenlimburger Kirchenberg-Stadion das absolute Schlagerspiel. Da geht es für Borussia Dröschede und natürlich auch für Gastgeber SV 10 um die Rückkehr in die Westfalenliga. In Staffel 3 empfängt der SC Hennen den VfB Günnigfeld.

Landesliga 2: SV Hohenlimburg 10 - Borussia Dröschede (Hinrunde: 0:0). Die beiden besten Rückrunden-Teams treffen aufeinander. Der heimstarke SV Hohenlimburg, der seit dem 2:4 beim VfL Bad Berleburg (12. April) ungeschlagen ist, war zuletzt vom Verletzungspech verfolgt. Erst brach sich Regisseur Nik Kunkel in Menden das Wadenbein, dann zog sich Verteidiger Phillip Winkler in Werdohl einen Handwurzelbruch zu. Die „Zehner“ gehen trotz dieser Rückschläge gefestigt in dieses Derby. David Kerefidis wurde von Trainer Roman Reichel aus dem defensiven Mittelfeld in den Angriff beordert. Der Kapitän erzielte in den letzten vier Spielen acht Tore und konkurriert zumindest in dieser Partie mit seinem Gegenüber Arif Et (28 Treffer).

Borussia Dröschede duelliert sich hingegen mit Meister SpVg Olpe, der in der Hinrunde neun Siege in Folge errang. Das Team von Ramazan Ceylan und Dragan Petkovic, das sicher mit einer stattlichen Anhängerschaft in Hohenlimburg aufkreuzt, verbuchte zuletzt sieben Dreier in Serie. Mit neun Punkten aus den letzten drei Spielen (es folgen das Heimspiel gegen Hüsten und der Auftritt in Attendorn) hätten die Emst-Kicker nicht nur den Olper Rekord verbessert, sondern auch die Rückkehr in die Westfalenliga geschafft. „Wir sind bereit für ein tolles Finale. Es wird einen offenen Schlagabtausch auf Augenhöhe geben. Da werden die Zuschauer ihre Freude haben“, meint Ceylan, der auf den gesperrten Spielgestalter Cakmak verzichten muss. „Die Jungs sind heiß auf dieses Spiel und wollen jetzt die Saison vergolden.“

Dröschede: Schmahl, Sinesi; Kronshage, Liefermann, Petkovic, Eick, Acikel, Gözütok, Akdeniz, Böler, Steinau, Et, Dzafic, Adbib. – Nicht dabei: Gündüz (verletzt), Cakmak (5. gelbe Karte) – Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Kirchenberg-Stadion, Naturrasen.

Landesliga 3: SC Hennen – VfB Günnigfeld (4:1). An das Hinspiel hat Peter Habermann gute Erinnerungen. „Das haben wir ein wirklich gutes Spiel abgeliefert. So eine Leistung wünsche ich mir auch am Sonntag.“ Denn nach der unnötigen 2:3-Heimniederlage gegen den SC Obersprockhövel erwartet der SC-Trainer Wiedergutmachung an gleicher Stelle. „Insgesamt haben wir die Chancen nicht so kreiert, wie ich mir das vorgestellt habe. Und dann sind wir nach dem Ausgleich einfach überlaufen worden. Günnigfeld wird um jeden Meter kämpfen, die brauchen noch ein paar Punkte für den Klassenerhalt.“ Habermann muss abwarten, ob die angeschlagenen Kutlu und Burgio zur Verfügung stehen. Sollten beide nicht rechtzeitig fit werden, muss die Abwehr umgestellt werden. „Ich erwarte noch einmal volles Engagement und Spielfreude“, fordert der Trainer.

Hennen: Schmale, Wild; Wiesner, Ochs, Samuk, Loos, Berg, Setzer, Hederich, Hines, Sentürk, Grella, Katrakazos, Schepers, Benner, Wemmer, Marks, Zorawik – Nicht dabei: Loos (Gelb-rot gesperrt) – Fraglich: Kutlu und Burgio (beide angeschlagen) – Anstoß: 15 Uhr, Naturstadion.