Handball
Handball-Vereine des Kreises diskutierten aktuelle Probleme und Projekte
08.02.2010 | 17:45 Uhr 2010-02-08T17:45:00+0100Iserlohn. Vom Tauwetter begünstigt war die Zusammenkunft des Handball-Kreisvorstandes mit Vereinsvertretern aus dem Erwachsenen- und Jugendbereich. So konnte der Kreisvorsitzende Ekkehard Eggert die Delegierten fast aller Klubs begrüßen.
Eggert informierte über die „Degradierung” des Westdeutschen Handball-Verbandes: Der DHB hat die bisher fünf Verbänden um einen reduziert und übernimmt auch die Spielhoheit der dritten Ligen. Dadurch können westdeutsche Vereine in Zukunft auch in den Raum Hessen, Thüringen und in den Norden umgruppiert werden. Eine Einschränkung erfährt auch der Pokal, jeder Kreis kann nur noch einen Vertreter (bisher zwei) melden.
Zu den personellen Änderungen zählen die Übergabe der Finanzen von Hubert Fricke an Gerd Spieler und der Einstieg von Sven Brinker bei der männliche Jugend. Spielwart Volker Kreckler deutete die Lage in den Bezirksligen an, dem Kreis drohen drei bis fünf Absteiger, was sich nach unten fortsetzt. Die Heimvereine der Kreis-Pokal-Endspiele wurden ausgelost, bei Männern (gegen den LTV) und Frauen hat der TV Arnsberg Heimrecht.
Im Auftrag von Lehrwart Guido Stirnberg forderte Eggert auf, den Jugend-Trainer-Schein beim C-Lizenz-Lehrgang (29. März bis 1. April) in Menden zu erwerben. Schiedsrichterwart Thomas Führt beklagte die vielen Spielverlegungen im Jugendbereich, was zu Schwierigkeiten bei der Besetzung der Wochentagsspiele führt. Gundula Bembom-Schoof bat um korrektes Ausfüllen der Spielberichtsbögen und beklagte das Verhalten von Betreuern und Eltern, die ohne Regelkenntnis nur ihre Schützlinge siegen sehen wollten und das Fairplay vergessen.
Die am 11. April beginnende Sommerrunde ist von der Jugendausschuss-Vorsitzenden bestens vorbereitet worden. Die Vereine haben 125 männliche und 67 weibliche Mannschaften gemeldet, die sich bei A-, B- und C-Jugend auch für höhere Klassen (Bezirks- bis Regionalliga) qualifizieren können. Auf Kreisebene kommt es zu Einzelspielen, danach geht es in Turnierform weiter. Die jüngeren Jahrgänge (D- bis F-Jugend) spielen nach Abstimmung der Vereine in Turnierform.
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