Hampel sieht gute Perspektiven

Trainer Christian Hampel sieht der neuen Saison des FC Iserlohn wieder zuversichtlicher entgegen.
Trainer Christian Hampel sieht der neuen Saison des FC Iserlohn wieder zuversichtlicher entgegen.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Die Skepsis, das räumt Christian Hampel unumwunden ein, sei schon ziemlich ausgeprägt gewesen, als der Vorstand des FC Iserlohn vor einigen Wochen verkündete, den Etat für die erste Mannschaft herunterfahren zu wollen. Doch mittlerweile sieht der Trainer des Fußball-Westfalenligisten der kommenden Saison mit großer Zuversicht entgegen.

13 Spieler des aktuellen Kaders haben ihren Vertrag verlängert, und es gibt neben Mert Saygin aus der eigenen Jugend nun auch den ersten externen Neuzugang. Das ist Patrick Leclaire vom SV Holzwickede. Der 24-jähriger Mittelfeldspieler, der am Hemberg für die Sechser-Position vorgesehen ist, spielte von der Jugend an bei Westfalia Rhynern, wo er auch Oberligaerfahrung sammeln konnte. Nach dem einjährigen Intermezzo in Holzwickede gab er nun dem FC die Zusage. „Ich sehe ihn als echte Verstärkung im Mittelfeld, vor allem auch wegen seiner guten Spieleröffnung“, erläuterte Hampel.

Er kann überdies weiterhin mit Torhüter Daniel Dreesen, den Defensivkräften Sebastian Lötters, Sebastian Kozlowski, Sascha Ernst, Dominik Deppe, Philipp Herder und Raphael Gräßer sowie den Offensivspielern Pierre Szymaniak, Ayoub Alaiz, Tim Schattling, Sahin Yildirim, Tayfun Öztürk und Lukas Lenz planen. In den nächsten Tagen sollen die Gespräche mit Kingsley Nweke, Malte Weusthof und Pascal Beilfuß zum Abschluss gebracht werden, und der Coach spricht vor allem im Falle Weusthof und Nweke von einem „sehr guten Gefühl“. Offen ist die Zukunft von Denis Rödel und Dennis Cela, während neben Vincenzo Burgio (Hohenlimburg) auch Ersatzkeeper Timo Fischer den Verein verlassen wird. Somit konzen­trieren sich die Transferbemühungen der Iserlohner auf die Torwartposition, möglicherweise auf einen „Sechser“, falls Beilfuß absagt, aber auch auf einen Abwehrspieler. Zudem sollen noch ein oder zwei A-Jugendliche in den Kader genommen werden. „Ich bin mit dem Stand wirklich zufrieden. Unsere künftige Mannschaft muss nicht weniger Qualität haben als die jetzige, und wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben, können wir sogar einen Schritt nach vorn machen“, sagte der Trainer.