Hampel noch immer sauer

Der FC Iserlohn (hier gegen Hombruch) enttäuschte am Sonntag.
Der FC Iserlohn (hier gegen Hombruch) enttäuschte am Sonntag.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Auch einen Tag nach der 2:5-Niederlage des FC Iserlohn bei der Zweitvertretung des TuS Erndtebrück ist bei Christian Hampel der Ärger über die schwache Leistung seiner Elf nicht verflogen: „Damit bin ich noch nicht fertig.“ Der Trainer wird in dieser Woche dazu einige passende Worte verlieren, will diese Pleite nicht einfach vom Tisch wischen. „Da kann man nicht so einfach zur Tagesordnung übergehen, das will ich aufgearbeitet haben.“

Für ihn gibt es auch keine Begründung für die desolate Vorstellung, insbesondere in der Anfangsphase, in der die Iserlohner binnen 22 Minuten vier Gegentreffer kassierten. „Dafür“, so Hampel, „gibt es keine Erklärung, da braucht auch niemand nach Entschuldigungen suchen.“ Dabei sind die Iserlohner die weiteste Auswärtstour „professionell“ angegangen. Die Anreise erfolgte frühzeitig, ein Spaziergang sollte die Beine lockern. „Wir haben alles getan, um gut vorbereitet in die Partie zu gehen, und dann spielen die so einen Mist.“ Hampel spricht von einer „Nicht-Leistung“ und es interessiert ihm in keiner Weise, wie schwer die Saison aufgrund der personellen Situation mitunter war: „Wir freuen uns alle auf die Pause, aber ich will nicht mit so einer Belastung in die neue Saison gehen.“

Demzufolge dürfen sich die Akteure auf eine intensive Trainingswoche „freuen“, ehe der Coach den Fokus auf das letzte Saisonspiel am Freitagabend (19.30 Uhr) am Hemberg gegen den DSC Wanne-Eickel richtet. „Das wollen wir natürlich gewinnen, um die Saison mit einem positiven Gefühl zu beenden.“

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