Gute Moral lässt die Hoffnung weiterleben

Dragan Petkovic traf zweimal für Borussia Dröschede beim 4:3 gegen Hüsten.
Dragan Petkovic traf zweimal für Borussia Dröschede beim 4:3 gegen Hüsten.
Foto: IKZ

Dröschede..  Die Hausaufgaben wurden zufriedenstellend erledigt, doch den Vorteil am letzten Spieltag halten andere. Borussia Dröschede kann trotz des eigenen 4:3 gegen Hüsten nur noch auf einen Ausrutscher der einen Punkt besser gestellten Finnentroper gegen Werdohl in der finalen Runde hoffen, während man selbst unbedingt in Attendorn gewinnen muss.


Fußball-Landesliga: Borussia Dröschede - SV Hüsten 4:3 (1:2). Dreimal legten die um die letzte Chance im Abstiegskampf ringenden Gäste auf der Emst vor, doch am Ende kauerten sie mit hängenden Köpfen auf dem Rasen. Die Borussia zeigte im letzten Heimspiel unter der Regie von Ramazan Ceylan eine hervorragende Moral und bog die Partie trotz hoher nervlicher Anspannung noch um.

Fix und fertig war nach Spielschluss aber auch Coach Ceylan, der nach seiner Verabschiedung sehr ergriffen wirkte. 30 Jahre war er ein Borusse, jetzt kehrt er zum ASSV Letmathe zurück.

In der Partie selbst offenbarten die Gastgeber etliche Defizite, wenngleich sie mit Liefermanns Kopfball auf die Querlatte die erste Chance verbuchten (10.). Beim ersten gefährlichen Vorstoß der Gäste patzte Keeper Schmahl. Kwiotek nutzte dies zum 0:1 (19.).

Danach rückte Referee Schlemper in den Mittelpunkt. Als Melki sich eine Tätlichkeit gegen Cakmak leistete (29.), stand er daneben, ließ aber weiterlaufen. Und nach dem Motto „viel hören, wenig sehen“ ging es auch weiter. Die Wende schien sich noch vor der Pause anzudeuten, als Petkovic zum Ausgleich traf. Doch schon im Gegenzug verwandelte Melki einen Freistoß zum 1:2.

Im zweiten Durchgang wurde Dröschede zwingender. Et traf zunächst nur die Latte (50.), zielte sieben Minuten später aber besser zum erneuten Ausgleich. Diesmal währt die Freude drei Minuten, dann schlug Melki wieder zu.

Mit einem dreifachen Wechsel hauchte Ceylan seinem Team anschließend neues Leben ein. Diese gewagte Maßnahme zündete. Zwar traf Gözütok zunächst nur das Außennetz (67.), doch als Petkovic nach einer Ecke per Kopf hochstieg, war der Ausgleich perfekt.

Und diesmal gab es keinen Rückschlag. Mehr noch, Sambale setzte aus der Drehung des 4:3 drauf (73.) Kronshage fünftes Tor fand bei der Spielleitung keine Anerkennung, so das bis zum Schluss gezittert werden musste. Nach Melkis Ausraster (85.) hatten die Gastgeber immerhin noch satte zehn Minuten bis zum Abpfiff zu überstehen.