Große Zuversicht im NOMA-Team

Center Marcel Keßen ist mit der NOMA am Samstagabend in der eigenen Halle gegen Dresden gefordert.
Center Marcel Keßen ist mit der NOMA am Samstagabend in der eigenen Halle gegen Dresden gefordert.
Foto: Michael May IKZ

Iserlohn..  Das Play-off-Fieber ist in den letzten Tagen kontinuierlich gestiegen: Viertelfinale Teil eins, NOMA Iserlohn gegen Dresden Titans. Und im Lager der Kangaroos ist die Zuversicht groß, dass es einen weiteren erfolgreichen Basketball-Abend am Hemberg gibt.

Das Achtelfinale ist souverän überstanden worden, der große Druck damit weg, und Matthias Grothe, der Trainer, sieht viele Trümpfe bei seiner Mannschaft. „Dresden musste am Dienstag spielen, konnte sich nicht so intensiv vorbereiten und hat die lange Fahrt in den Knochen.“ Die Iserlohner dürften frischer sein, und sie können ihren Heimnimbus ins Feld führen. Am Hemberg hat in dieser Saison noch niemand gewonnen, und diese Bilanz beeindruckt ganz offensichtlich auch die Gegner. Gewiss auch die Sachsen, die sich in dieser Saison nicht als sonderlich auswärtsstark präsentiert haben. Auch nicht in Karlsruhe.

Das wurde im dritten Spiel am Dienstag so gerade noch korrigiert, woran vor allem der Amerikaner Butler mit 23 Punkten und 17 Rebounds großen Anteil hatte. Grothe hebt zudem die jeweils 2,08 m langen Center Tyrna und von der Wippel hervor und sagt: „Da kommt auf unsere großen Leute viel Arbeit zu, damit die ihre Stärken am Brett nicht ausspielen können“. Dresden spielt mit einer (kleinen) Siebener-Rotation, was den Iserlohnern dank ihrer größeren Rotation am Ende einen Kraftvorteil verschaffen soll. Daher lautet auch die Marschroute, den Gegner durch eine aggressive Verteidigung gleich unter Druck zu setzen und das Tempo hoch zu halten. Grothe: „Wir haben athletische Vorteile, und das soll sich im Laufe des Spiels auszahlen.“

Bei aller Zuversicht begegnet er den Titans aber mit viel Respekt. „Die sind sehr erfahren, haben viele Spieler mit Pro-A-Vergangenheit in ihren Reihen und spielen sehr strukturiert.“ Letzteres sollte den Kangaroos entgegen kommen, die ja mit den unorthodoxen Braunschweigern leichte Probleme hatten. Personell ändert sich bei den Iserlohnern nichts, weil Niklas Geske und Moritz Krume mit Phoenix Hagen in Tübingen im Einsatz sind. Orlan Jackman ist wieder fit, während Matt Kavanaugh nach einem Magen-Darm-Infekt nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist.
NOMA Iserlohn - Dresden Titans
Samstag, 19.30 Uhr, Hemberghalle
NOMA-Kader: R. Dahmen, Schwarz, J. Dahmen, Grof, Jackman, Keßen, Rostek, Reuter, Kavanaugh, Opitz. - Nicht dabei: Geske, Krume (BBL-Einsatz)
Letzte Iserlohner Spiele: 70:68 (A), 76:69 (H) Braunschweig - Letzte Titans-Spiele: 62:60 (H), 66:68 (A) Karlsruhe.