Gelungenes Finale in der Türkei

Frank Schäfer verbuchte einen gelungenen ersten Auslandseinsatz.
Frank Schäfer verbuchte einen gelungenen ersten Auslandseinsatz.
Foto: IKZ

Belek/Iserlohn..  „Es war fantastisch!“ Der Hemeraner Golfer Frank Schäfer zeigte sich nach seinem ersten Auslandseinsatz hellauf begeistert. Im türkischen Belek bestritt er auf dem Montgomerie-Course das Finale der „After-Work-Serie“ und sicherte sich unter 72 Teilnehmern in der Handicapklasse 11 bis 18 den zwölften Platz.

Auf der Anlage hatte kurz zuvor noch die Weltspitze des Golfsports um schwindelerregende Preisgelder gekämpft. „Dieser Course hatte es in sich. Schnelle Grüns und Sandbunker vom feinsten machten es schwer. Drauflos zu spielen war nicht denkbar“, berichtete Schäfer. „Aber wenn man sich erst einmal darauf eingestellt hatte, konnte man den Platz wirklich genießen“.

Aufgrund der Lichtverhältnisse endete die Runde am ersten Tag schon nach dem 13. Loch. Am zweiten Tag ging es dann auf die 18-Loch-Runde. Hier konnte Schäfer sein Score auf einer für ihn guten 93 zusammen halten. Am letzten Tag erwischte er einen guten Start auf der „Front Nine“ mit zweimal Paar und sechs Bogeys, hielt an der Spitze mit, ehe ein verlorener Ball für etwas Aufregung sorgte. Das Loch musste er dann auf seiner Scorekarte streichen, und über diese verschenkten Punkte ärgerte er sich. Den Ärger schüttelte er auf den folgenden Löchern nicht ab und büßte auf der „Back Nine“ des Montgomerie Course die Chance ein, ein Wörtchen um den Sieg mitzureden.

„Alles in allem kann ich aber auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken“, sagte Frank Schäfer, dessen Handicap nun bei 12,3 liegt. Das nimmt er mit ins nächste Jahr, und Mitte März wartet im Catalunya-Golf-Resort im spanischen Girona die nächste internationale Herausforderung auf den Hemeraner.