Ganzfeldpresse bereitete Probleme

Das U14-Team der Kangaroos verlor gegen die BG Hagen.
Das U14-Team der Kangaroos verlor gegen die BG Hagen.
Foto: Dana Schmies

Iserlohn..  Drei Siege, drei Niederlagen lautete die Bilanz des Basketball-Nachwuchses von NOMA Iserlohn. Weiter auf den ersten Erfolg wartet das U18-Team in der NRW-Liga.

U18-NRW-Liga: NOMA Iserlohn - ETB SW Essen 74:88 (16:23/37:49 /52:75). „Nach den drei guten Spielen zuletzt war das ein Dämpfer“, sagte ein enttäuschter Trainer Torsten Jung nach der Heimniederlage gegen Essen. Seine U18 hielt in den ersten Minuten mit, danach spielten nur noch die Gäste aus dem Ruhrgebiet. Gerade beim Reboundverhalten bemängelte Jung die Einstellung. So betrug der Rückstand stets zwischen zehn und 20 Punkten und auch nachdem die Iserlohner zwischenzeitlich in den einstelligen Bereich verkürzten, gelang die Wende nicht mehr. „Ich möchte jedoch auch nicht alles schlecht reden“, sagte der Coach und lobte vor allem Habich, der mit 32 Punkten die Offensive teilweise alleine trug.

NOMA: Philipps (15), Bayerle (16), Habich (32), M. Imvriotis (5), Mörschler (0), Spieckermann (2), Hömberg (0), Mingaz (2), Schellnack (2).

U16-Regionalliga: Barmer TV - NOMA Iserlohn 27:70. In Wuppertal-Barmen fuhr die U16 den sechsten Sieg im siebten Saisonspiel ein und festigte damit den dritten Tabellenplatz. Ein ausführlicher Bericht lag nicht vor.

U16-Oberliga: BC Langendreer - NOMA Iserlohn II 36:39 (10:9/ 17:19/24:29). Dank eines Kraftaktes feierte die U16B den langersehnten ersten Saisonsieg. In einer durchweg spannenden Partie auf Augenhöhe war es ein kleiner Lauf im dritten Viertel, der die Entscheidung brachte. Trainer Florian Singer resümierte nach der Partie: „Unsere Offensivleistung war immer noch überschaubar, aber die Einsatzbereitschaft meiner Spieler hat jederzeit gestimmt. Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen wird nun auch hoffentlich im Angriff der Knoten platzen.“

NOMA: Gusevski (11), Kremser (13), Sismanoglu (4), Betzinger (6), Schulte (2), Kürschner (2), Schulte-Rosier (1).

U14-Regionalliga: NOMA Iserlohn - BG Hagen 74:78 (17:27/ 42:43/55:61). Gegen die mit drei Doppellizenzspielern gespickte Mannschaft aus Hagen zeigte die U14 vor allem im ersten Viertel zu viel Respekt und ließ sich durch die Ganzfeldpresse zu zahlreichen Ballverlusten und überhasteten Aktionen verleiten. Erst in der Folge kamen die Gastgeber besser in die Partie und hatten zur Halbzeit auf nur einen Punkt Rückstand verkürzt, im dritten Viertel ging man zwischenzeitlich in Führung. Doch in der Folge schlichen sich wieder alte Fehler ein. Hagen nutzte die Iserlohner Schwächen beim Defensivrebound und zog beim 61:73 (37.) vorentscheidend davon. Zwar bäumte sich das Team von Trainer Dragan Torbica noch einmal auf, für eine Wende reichte jedoch die Zeit nicht mehr.

NOMA: Haxhani (10), Keienburg (16), Galazios (10), Zlebnik (2), J. Varendorff (9), Schlosser (5), Schmerbeck (2), Winkler (6), Westermann (8), Ninic (6).

U14-Oberliga: NOMA Iserlohn II - Citybasket Recklinghausen II 68:59 (8:18/32:29/53:45). Im Duell der Zweitvertretungen gelang der U14B der dritte Saisonsieg. Ausschlaggebend war der zweite Abschnitt, in dem ein zweistelliger Rückstand aus dem ersten Viertel in eine eigene Führung verwandelt wurde. Durch eine gute Defensivleistung gelang es, diesen Vorsprung zu behaupten und trotz schwacher Freiwurfquote ins Ziel zu bringen. „Die Jungs haben sich gut zurückgekämpft und einen verdienten Sieg eingefahren“, war das Trainerduo Neuhoff/Spieckermann zufrieden.

NOMA: Cleven (0), Isenberg (6), Lahlou (3), Schmerbeck (14), Schwerin (0), Trümper (0), Varendorff (14), Walter (4), Yilmaz (1), Zaun (12), Zlebnik (14), Zurek (0).

U12-NRW-Liga: BSV Wulfen - NOMA Iserlohn 103:51 (20:4/44:12/ 72:31). Nachdem die U12 in der Vorwoche gegen den Tabellenzweiten TSV Hagen verlor, stand nun mit dem unangefochtenen Spitzenreiter der nächste dicke Brocken auf dem Plan. Besonders in der ersten Halbzeit zeigten die Iserlohner dabei zu viel Respekt und ließen zahlreiche Wurfchancen aus, so dass zur Pause magere zwölf Punkte auf der Habenseite standen. Besser lief es nach der Halbzeit. Durch Zug zum Korb gelangen immer wieder einfache Punkte. In einem nun ansehnlichen Spiel trugen sich alle Gästespieler in die Punkteliste ein, so dass auch Trainer Helgi Bencker trotz klarer Niederlage nicht unzufrieden war: „Wir haben eine gute Mannschaftsleistung gezeigt und nach der schwachen ersten Hälfte ein respektables Ergebnis gegen das absolute Topteam der Liga erzielt.“ Ein Sonderlob erhielt Koyuncu, der den verletzten Renneis vertrat.

NOMA: Lupascu (2), Kaufhold (2), Maida (10), Metz (13), Pavljak (16), Voss (2), Koyuncu (6).

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