Ganz locker zum höchsten Heimsieg

Der FC Iserlohn setzte sich mühelos mit 6:2 gegen den Hombrucher SV durch.
Der FC Iserlohn setzte sich mühelos mit 6:2 gegen den Hombrucher SV durch.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Spiele auf der Zielgeraden können durchaus unterhaltsam sein, wenn man nicht gerade fußballerischen Glanz nonstop erwartet. Viele Tore, keine ernsten Fouls, ein paar Slapstickeinlagen und damit viele Überraschungsmomente prägten die Partie am Hemberg, in der der FC seine bescheidene Heimbilanz locker aufbesserte.


Fußball-Westfalenliga: FC Iserlohn - Hombrucher SV 6:2 (3:1). Dass am Ende der höchste Heimsieg der Saison zu Buche stehen würde, war in der Anfangsphase nicht unbedingt zu erwarten. Iserlohn mühte sich um Kontrolle, hielt das Tempo aber niedrig. Und wie schon so oft langte dem Gegner eine Offensivaktion zum Tor. Malte Weusthof gönnte Hombruch einen Eckball, und den verwertete Wedemann gegen schlecht sortierte FC-Abwehrspieler per Kopf zur Führung. Die fiel früh genug, um die Gastgeber aus der Lethargie zu reißen. Sie übernahmen mehr und mehr das Kommando, nagelten den HSV in und um den Strafraum fest, nur ließ die Präzision beim letzten Pass zu wünschen übrig. Hin und wieder bot sich aber die ideale Schussposition, aber dann fehlten Entschlossenheit und eine Portion Glück.

Eine Energieleistung von Raphael Gräßer ebnete schließlich den Weg zum Ausgleich. Er spitzelte die Kugel an Keeper Preuß vorbei, und Tim Schattling vollstreckte (28.). Es ging weiter nur in eine Richtung, doch Schattling und Lenz vertagten die fällige Führung. Die wurde dann mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause fest zementiert. Kingsley Nweke traf und bereitete gleich im nächsten Angriff Schattlings zweites Tor vor. Das Ergebnis stimmte nun, die Leistung war noch ausbaufähig.

Doch damit hatte der FC nach dem Wechsel erst einmal keine Eile und ließ die Dortmunder mitspielen. Doch die waren schnell überfordert, wenn die Iserlohner flott kombinierten und geradlinig in Richtung Tor zogen. So wie Lenz, der, von Schattling schön bedient, das 4:1 markierte (60.). Er bereitete dann sehenswert Tor Nummer fünf vor, das Gräßer erzielte, nachdem Nweke und Alaiz zwei Meter vor der Linie an der Kugel vorbei gerutscht waren.

Solche Aussetzer gab es hüben wie drüben. Den folgenschwersten fabrizierte Keeper Dreesen, der vor dem eigenen Strafraum den Ball nicht traf und Hombruch Tor Nummer zwei schenkte. Das tat aber wenig zur Sache, weil auf der Gegenseite der nächste Iserlohner Treffer längst in der Luft lag. Nweke erzielte ihn schließlich, und wenn zudem so manche „Zauberei“ des FC noch gelungen wäre, hätte Hombruch einen ganz bitteren Abend erlebt.

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