Für Roosters beginnt die ganz heiße Phase im Kampf um die Play-offs
01.03.2010 | 18:00 Uhr 2010-03-01T18:00:00+0100
Iserlohn. Der Kampf um die (Pre-)Play-offs geht nach der zweiwöchigen Olympiapause in die ganz heiße Phase. Und die Roosters starten an diesem Dienstag mit dem Heimspiel gegen Ingolstadt als Jäger in die letzten neun Hauptrundenspieltage.
Acht Spiele haben sie in den kommenden 20 Tagen zu absolvieren, lediglich am nächsten Sonntag sind sie spielfrei. Aber die Sauerländer gehen gut gerüstet und optimistisch in diesen Endspurt, den sie noch aus eigener Kraft für sich entscheiden können, da sie als Elfter nur zwei Punkte hinter Köln liegen und noch bei den Haien antreten.
„Nach dieser Trainingsphase bin ich sehr, sehr positiv gestimmt”, so Trainer Ulrich Liebsch. „Man spürt die Entschlossenheit, die Mannschaft glaubt an sich.” Er ist überzeugt, die zweiwöchige Olympiapause gut genutzt zu haben. Das Team konnte in den beiden längeren trainingsfreien Blöcken (vier und drei Tage) regenerieren und abschalten. Anschließend wurde jeweils intensiv gearbeitet. „Alle haben hervorragend mitgezogen.”
Nicht während der gesamten Zeit an Bord waren allerdings Michael Wolf, der nach dem Olympiaabenteuer seit Samstag wieder in Iserlohn ist. Auch Marty Wilford fehlte bis Montag, er wurde zum dritten Male Vater und freut sich über die Geburt seines ersten Sohnes. Auch Jimmy Roy musste kürzer treten, nach seiner Leistenoperation befindet er sich aber seit Freitag wieder im Training und ist einsatzfähig. Er wird jedoch zunächst im vierten Sturm spielen.
Verändert wurden auch die anderen Angriffsreihen. Quinn Hancock soll an der Seite von Michael Wolf und Robert Hock den defensiven Part verstärken, Mads Christensen spielt neben den Sparre-Brüdern. Damit kehrt Liebsch zu Formationen zurück, die schon zu Saisonbeginn so spielten. Unverändert bleiben die Abwehrblöcke. Da Andy Schneider nach überstandener Verletzung noch etwas Zeit benötigt, stellt sich dem Coach die Frage nach dem überzähligen Kontingentspieler noch nicht.
„Jedes Spiel besitzt nun Play-off-Charakter”, beschreibt er die Bedeutung der kommenden Aufgaben. So auch das Duell gegen die Panther. Die hatten nach einer Durststrecke noch vor der Olympiapause die Reißleine gezogen, Trainer Bob Manno gefeuert und dessen „Co” Greg Thomson bis zum Saisonende befördert. Fehlen werden die verletzten Rick Girard und Michael Bakos. Letzterer ist einer von vier ERC-Olympioniken, darunter auch Topscorer Thomas Greilinger, der in Vancouver an der Seite von Michael Wolf spielte. „Die werden alles geben”, erwartet Uli Liebsch große Gegenwehr. „Ingolstadt ist ein Top-Team.”
0mitdiskutieren