„Frohen Mutes in die Zukunft“
30.06.2011 | 16:42 Uhr 2011-06-30T16:42:00+0200
Iserlohn.(wasi) In gewohnt lockerer Atmosphäre hatten die Basketballer von NOMA Iserlohn in die Räume des Hauptsponsors und Namensgebers geladen, um dort der Öffentlichkeit den Kurs für die kommende Saison zu vermitteln. Manager Michael Dahmen konnte dabei gleich mehrere positive Aspekte in den Vordergrund stellen.
Auch im fünften Jahr in Folge wird der heimische Finanzdienstleister NOMA die Korbjäger unterstützen und hat sein Engagement aufgrund ehrgeiziger Ziele noch einmal erhöht. Geschäftsführer Norbert Masztalerz sprach davon, dass ein freundschaftliches Geflecht zum Verein entstanden sei. Außerdem sieht er sich als eifriger Förderer des Jugendsports. „Ich sehe zudem ein gute Entwicklung in der Mannschaft. Das macht Spaß“, so Masztalerz weiter.
Die Trumpfkarten Jugend und Heimatverbundenheit können die Kangaroos auch in der neuen Saison wieder mit absoluter Berechtigung spielen, wie Manager Michael Dahmen unterstrich. Acht Akteure sollten gehalten werden, alle acht sind geblieben, trotz zum Teil verlockender Angebote der Konkurrenz. „Die Spieler haben erkannt, dass hier vernünftig gearbeitet wird“, so Dahmen, der zudem die erste langfristige Spielerverpflichtung seiner Amtszeit verkünden konnte: Nachwuchscenter Olaf Rostek hat für drei Jahre bei den Kangaroos unterschrieben und dafür im Gegenzug eine Lehrstelle für eine kaufmännische Ausbildung erhalten. Derartige Kontrakte will man bei den Iserlohnern künftig häufiger schließen, um die Talente entsprechend an den Verein binden zu können.
Für den notwendigen Talent-Nachschub sorgt die Kooperation mit den Grundschulen, bei der Jugendleiterin Zlata Dahmen federführend ist. Die Profis der Kangaroos leiten dabei Unterrichtseinheiten - und das mit Erfolg. Etwa 60 Kinder sind derzeit in den Altersklassen U10 und U12 im Verein aktiv. Zudem ist man bei den NOMA-Basketballern um eine Intensivierung bemüht. Kurz vor der Unterzeichnung steht ein Kontrakt mit dem Märkischen Gymnasium. So sollen künftig auch in der fünften Klasse vom Verein geleitete Arbeitsgemeinschaften angeboten werden, deren Ziel die Hinführung zum Teilinternat ist. „Wir möchten dem guten Vorbild anderer Vereine folgen und talentierte Schüler auf diese Schule fokussieren“, sagt Michael Dahmen.
Dass man in seinem Verein von einem ganzheitlichen Förderkonzept sprechen kann, zeigt auch die Kooperation mit Phoenix Hagen. So stellten die Iserlohner in der letzten Saison das größte Kontingent eines einzelnen Vereins beim Bundesliga-Nachwuchs aus der Volmestadt. Und auch auf höchster Ebene wird kooperiert, denn damit die Hagener auch tagsüber in Mannschaftsstärke trainieren können, dürfen auch ausgewählte NOMA-Spieler an den Übungseinheiten teilnehmen.
„Das Ganze ist ein guter Kompromiss zwischen autarkem Handeln und einer sinnvollen Kooperation“, ist sich Michael Dahmen sicher, der sich auch schon zum sportlichen Ziel für die kommende Saison äußerte: „Wir wollen unter die ersten Drei.“ Spätestens 2012/13 soll dann der Sprung in die Pro B gelingen.
Für die kommende Serie ist der Kader aufgrund der neuen, restriktiveren Ausländerreglung schon weitgehend komplett. Gesucht wird noch ein Akteur (Deutscher/EU-Bürger), der die Mannschaft noch etwas größer macht. Hier sei der Markt allerdings begrenzt, was die Akteure auch teurer macht. Möglicherweise werden die höheren Kosten aber durch eine nur bis zum 31. März dauernde, mit zwei Doppelspieltagen versehene Saison kompensiert.
Neben der in sportlicher Hinsicht gesteigerten Erwartungshaltung hoffen Norbert Masztalerz und Michael Dahmen vor allem darauf, dass die „sensationelle“ Zuschauerentwicklung in der neuen Hemberghalle anhält. Unisono meinten beide: Wir gehen frohen Mutes in die Zukunft.“
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