FCI-Frühstart, weil im Saisonrhythmus trainiert werden soll

Einen Lauftest absolvierten die FCI-Kicker am Hemberg-Südhang.
Einen Lauftest absolvierten die FCI-Kicker am Hemberg-Südhang.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Als Frühstarter hat Christian Hampel, der Trainer des FC Iserlohn, seine Mannschaft wieder ins Rennen geschickt. Die Restserie beginnt erst am 15. März, aber die Westfalenliga-Fußballer sind bereits auf dem Feld aktiv. „Ich halte nichts von einer kurzen Vorbereitung mit sechs oder sieben Einheiten pro Woche. Wir haben bewusst früh begonnen und arbeiten im Trainingsrhythmus wie während der Saison“, erläuterte der Coach am Rande des Aufgalopps am Hemberg. Und er gibt auch zu bedenken, dass man mit Wetterkapriolen rechnen müsse und es daher nicht verkehrt sei, früh die Grundlagen zu schaffen.

Im Kader des FC hat sich in der Winterpause nicht viel getan. Dennis Burgio und Dominik Lipki sind nicht mehr dabei, neu ist der Dröscheder Tayfun Öztürk, auf dessen Spielberechtigung aber noch gewartet wird. Als Gastspieler ist in dieser Woche der 21jährige Defensiv-Allrounder Dennis Cela (zuletzt Westfalia Herne) dabei. „Wenn er sich bewährt, nehmen wir ihn wahrscheinlich mit dazu“, erläuterte Hampel.

Mit im Training sind auch wieder die lange fehlenden Sebastian Lötters und Timo Fischer, nur Sascha Ernst wird sich nach seinem Kreuzbandriss vorerst auf Lauftraining konzentrieren. „Vor Ende April rechne ich nicht mit ihm“, sagte der Trainer. Wegen leichter Blessuren üben sich auch Vincenzo Burgio, Malte Weusthof und Denis Rödel aktuell in Zurückhaltung.

Der voll einsatzfähige Rest des Kaders hatte zum Einstieg einen Lauftest am Hemberg-Südhang zu bestreiten, mit dessen Ergebnissen der Trainer recht zufrieden war. Ein Schwerpunkt der nächsten Wochen wird die Stabilisierung der Defensive sein. Hampel tendiert zur Dreierkette - oder, wie er es nennt, zur „gependelten Viererkette“. „Das haben wir schon Ende letzten Jahres probiert, und das hat trotz der Niederlagen gegen Erndtebrück und in Marl eigentlich gut funktioniert“.

Natürlich will der FC seine aktuelle sechste Position verbessern, und der Trainer erwartet einen spürbaren Effekt durch die Tests gegen starke Gegner (u.a. drei Oberligisten) - anders als in der Sommervorbereitung, als es vor allem wegen des FIN-Cups fast ausschließlich gegen unterklassige Kontrahenten ging.

Am Sonntag beginnt die Testspielserie beim Oberliga-Spitzenreiter RW Ahlen, es folgen die Spiele gegen SpVg. Erkenschwick (19.1./A), SV Hohenlimburg (1.2./A), ASC Dortmund (8.2./H), SV Brackel 06 (22.2./A), Borussia Dröschede (1.3./A) und den BSV Schüren (8.3./A).