FCI-A-Junioren setzten Zeichen im Kampf gegen den Abstieg

Auf dem Vormarsch: Die A-Jugend des FC Iserlohn
Auf dem Vormarsch: Die A-Jugend des FC Iserlohn
Foto: Dana Schmies

Iserlohn..  Ungeschlagen blieben am Wochenende die Fußball-Juniorenmannschaften des FC Iserlohn in ihren Westfalenligen. Während die A-Jugend gewann, überraschte die B-Jugend bei Schalkes U16.

A-Junioren-Westfalenliga: FC Iserlohn - VfB Hüls 2:1 (1:0). Mit diesem Sieg hat sich die Mannschaft von FCI-Trainer Alexander Thiele wieder Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschafft. Vier Punkte Vorsprung sind es jetzt auf den ersten Abstiegsplatz. Mit zwei der drei Mannschaften, die hinter Iserlohn stehen, kommt es demnächst zu direkten Duellen. Diese Partien können Thiele und seine Jungs selbstbewusst angehen. Gut beraten wären sie allerdings, wenn sie so auftreten würden, wie bis zur 52. Spielminute gegen Hüls. „Wir waren von Beginn an da, Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten haben gestimmt“, freute sich Thiele.

Sergen Gülbeyaz, der von Stefan Schwan bedient wurde (30.), sowie Denis Ljatifi (52.), der einen Konter mit einem Schuss aus 18 Metern vollendete, besorgten die verdiente Führung. „Danach ist aber jeder ein paar Meter weniger gelaufen. Das geht so natürlich nicht“, kritisierte Thiele. Das 2:1 (59.) und Spannung bis zum Schlusspfiff waren die Folge.

FC Iserlohn: Kalpakis, Saygin (89. Hallmanns), Balci, Schwan (69. Lieder), Gülbeyaz, Boatey, Scheffler, Koschinsky, Hartnig (86. Hemmer-Hiltenkamp), Ljatifi (83. Schulte), Müsse.

B-Junioren-Westfalenliga: FC Schalke 04 II - FC Iserlohn 1:1 (1:0). Ein Stellungsfehler half dem dominanten Schalker Nachwuchs, um in der 32. Minute völlig verdient in Führung zu gehen. Doch der Bann war mit dem 1:0 nicht gebrochen. Im Gegenteil: Vor allem nach der Pause fuhr Schlusslicht Iserlohn mehrere Entlastungsangriffe, einmal waren sie sogar von Erfolg gekrönt. Nach einem gewonnenen Laufduell traf Eric Dünschede (72.). Kurz zuvor hätte Gianluca Grahl bereits die Vorbereitung zum Ausgleich leisten können, doch er spielte in den freien Rückraum, statt die wartenden Mitspieler in der Mitte zu bedienen. Das Unentschieden könnte, obwohl es die Wenigsten erwartet haben, trotzdem zu wenig gewesen sein. Ähnlich schätzt FCI-Trainer Sascha Clever die Situation am Tabellenende ein: „Wenn wir gegen Ahlen gewonnen hätten, wäre der Punkt gegen Schalke super gewesen.“ Was bleibt, ist die Freude über die neue defensive Stabilität. In der Hinrunde war Iserlohn noch die Schießbude der Liga, in der Rückrunde haben nur drei Teams weniger Tore kassiert.

FCI: Koprek, Kasel, Menard, Linke (31. Tekin), Stremel, Dünschede, König (58. Federico), Linek, Grahl, Wilke (41. Roszak), Ekincier.