FC Iserlohn lief im Finale zur Höchstform auf

Der FC Iserlohn gewann das 3. Integrationsturnier.
Der FC Iserlohn gewann das 3. Integrationsturnier.
Foto: Dana Schmies

Iserlohn..  Uwe Ginsberg, der Vorsitzende von Borussia Dröschede, wirkte rundum zufrieden: „Der FC Iserlohn war der verdiente Sieger dieses Turniers, das einmal mehr beweist, dass der Sport die unterschiedlichen Nationen am schnellsten zusammenführt.“

Der Veranstalter des 3. Integrationsturniers hatte den insgesamt 1200 Zuschauern an den beiden Tagen neben dem Fußball in der neuen Hemberghalle auch Folklore-Darbietungen geboten. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Astrid Nussbaumer, die Integrationsbeauftragte der Borussia, und Uwe Steinebach (Koordinator Behindertensport des FLVW) lobten insbesondere die Akteure des SSV Kalthof, die in einem Einlagespiel gegen eine Auswahl des Betreuten Wohnens der Diakonie Mark-Ruhr spielten.


Zwischenrunde: Die vier Gruppenersten setzten sich auch in den vier Auftaktbegegnungen des Sonntags durch, allerdings mit unterschiedlichem Kräfteverschleiß. Während der VTS Iserlohn und Borussia Dröschede lockere Siege einfuhren, hatten der SC Hennen und der FC Iserlohn mehr Mühe. Samuk und Zorawik drehten Hennens Rückstand gegen Firtinaspor Hagen noch zu einem 2:1-Erfolg um, während der FC Iserlohn gegen den VfK Iserlohn gar ins Neunmeterschießen musste, nach Özdemir Rödels Führungstor noch ausgeglichen hatte. Es sollte die einzige Partie des zweiten Tages bleiben, die auf diese Weise entscheiden werden musste.
1. Verliererrunde: Nach SuS Volmarstein (1:6 gegen Herne) kassierte auch der SSV Kalthof seine zweite Niederlage. Zwar trafen Öztürk und Cakaj gegen den VfK Iserlohn, aber zweimal Ünlü, Serter und Atar bewahrten das Müsse-Team zunächst vor dem Ausscheiden.
1. Siegerrunde:Erwartet eng waren die beiden Begegnungen der jeweiligen Gruppensieger. Der SC Hennen behielt durch zwei Samuk-Treffer gegen den VTS Iserlohn die Oberhand. Dröschede fuhr ebenfalls den zweiten Sieg (gegen den FC Iserlohn) ein. Mit einem Doppelschlag hatten Et und Elmoueden den FC-Führungstreffer (Rödel) in ein 2:1 umgewandelt, Gözütök erhöhte für die Ceylan-Truppe. Borchmanns Tor zum 3:2 fiel zu spät.
2. Verliererrunde: Der VfK ging gegen den VTS in diesem von beiden Mannschaften sehr engagiert geführten Duell zwar durch Atar in Front, aber Khalaf und Safi Öztop (2) brachten den VTS auf die Siegerstraße, an dem auch Özdemirs Anschlusstor nichts mehr ändern konnte. In Überzahl versetzte Serafettin Öztop dem VfK den Knockout. Der FC Iserlohn hatte gegen Firtinaspor Herne lange Zeit Probleme. Alaiz und Rödel mussten zweimal ausgleichen. Borchmann brachte den Westfalenligisten erstmals in Führung, Yildirim und Alaiz bauten diese aus.
2. Siegerrunde: Auch in seinem dritten Endrundenspiel setzte sich der SC Hennen durch und zog damit als erstes Team ins Finale ein. Entscheidend war die Szene in der zehnten Minute: Dröschedes Torwart Kusnik hatte außerhalb des „Strafraums“ geklärt, dabei auch einen Hennener Spieler getroffen, was zu einer Zeitstrafe führte. Die Zebras warteten in Überzahl geduldig auf ihre Chance. Sentürk fand die Lücke zum goldenen Tor (12.).
3. Verliererrunde: Der VTS musste früh die Segel gegen den FC Iserlohn streichen. Das Hampel-Team hatte schnell für klare Verhältnisse gesorgt. Yildirim, Borchmann und Rödel trafen beim 8:1 jeweils zweimal, Gräßer und Alaiz einmal.
4. Verliererrunde: Zum zweiten Male trafen Dröschede und der FC Iserlohn aufeinander. Dieses Mal behielt das Team von Christian Hampel die Oberhand. Elmouedens 1:0 drehten Deppe, Gräßer (mit einem herrlichen Solo) sowie Alaiz in 1:3, Elmouedens zweiter Streich konnte die Niederlage nicht verhindern.
1. Endspiel: Je später der Abend, desto mehr lief der FC Iserlohn zur Höchstform auf. Zweimal Borchmann sowie Deppe trafen zum 3:0 gegen den SC Hennen, der damit seine erste Niederlage kassierte.
2. Endspiel: Bereits nach zwei Minuten hatten Rödel und Schattling für den Westfalenligisten zugeschlagen. Im FCI-Kasten stand mit Beilfuß ein Feldspieler, da der leicht verletzte Dreesen seit der dritten Partie sicherheitshalber nicht mehr auflief. Beilfuß machte seine Sache hervorragend und verhinderte mehrfach den Anschluss. Nach Rödels 3:0 (14.) war die Entscheidung gefallen. Alaiz sowie Kutlu und Schepers trafen in der Schlussminute zum 4:2-Endstand.

Anschließend überreichte Dröschedes Vorsitzender Uwe Ginsberg die Siegerpokale. Mit einem Sonderpreis wurde Al Seddaq Hagen bedacht. Die Mannschaft setzte sich aus Spielern aus sechs Nationen zusammen.