Faßmann war kaum zu stoppen

Für die Lokalrivalen FC Iserlohn (rote Trikots) und ASSV Letmathe endete die Bezirksliga-Saison erfolgreich.
Für die Lokalrivalen FC Iserlohn (rote Trikots) und ASSV Letmathe endete die Bezirksliga-Saison erfolgreich.
Foto: Michael May IKZ

Iserlohn..  Die beiden heimischen Frauenfußball-Bezirksligisten haben am letzten Spieltag der Saison noch einmal jeweils drei Punkte eingefahren. Auf die Tabelle hatte das keine Auswirkungen. Iserlohn ging als Dritter durchs Ziel, Letmathe wurde Achter.

RW Ostentrop/Schönholthausen - FC Iserlohn 1:3 (1:2). Einen ungefährdeten Sieg landeten die Iserlohnerinnen, die diesmal ohne ihren Stammcoach Andreas Bialas auskommen mussten, der von Marvin Weischer vertreten wurde. Der hatte zwar keine Auswechselspielerinnen zur Verfügung, dennoch löste sein Team die Aufgabe souverän, versäumte es aber, einen noch deutlicheren Erfolg herauszuspielen. „Das war ein typisches letztes Saisonspiel“, so der Trainer. Hamacher erzielte die frühe Führung nach drei Minuten. Mit der einzigen Chance des gesamten Spiels kamen die Gastgeberinnen zum Ausgleich (16.). Aber nur neun Minuten später markierte Sedlag die erneute Führung der Gäste, die in der Folge noch etliche gute Chancen vergaben.

Auch in Abschnitt zwei tat sich der FCI im Abschluss schwer. Trotz hochkarätiger Gelegenheiten reichte es nur zu einem Treffer von Pereira zum hoch verdienten 3:1-Sieg.

FCI: Cords, Jentsch, König, Tiedge, Pereira, Köhler, Kauss, Fälker, Kirsch, Sedlag, Hamacher.

ASSV Letmathe - LTV 61 Lüdenscheid 4:2 (1:0).Jennifer Homrighausen erzielte im letzten Saisonspiel fünf Minuten vor der Pause das erste Tor für den ASSV. Das war durchaus verdient, denn die Gastgeberinnen gingen hochkonzentriert ins Spiel und vergaben bis zum ersten Jubel einige gute Chancen. Nicht viel anders das Bild nach der Pause: Letmathe dominierte und erhöhte durch Anna-Lena Faßmann auf 2:0. 52 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt – zu wenige, um ein paar Gänge zurück zu schalten.

So verwundert es nicht, dass die Gäste nur vier Minuten danach den Anschlusstreffer erzielten. Doch nur 60 Sekunden später stellte Faßmann den alten Abstand wieder her, sie verwandelte einen Foulelfmeter, den sie selbst herausgeholt hatte. In der 75. Minute verkürzte Lüdenscheid erneut, diesmal auf 3:2. Aber offenbar registrierten die Kreisstädterinnen nicht, dass Anna-Lena Faßmann einen Sahnetag erwischt hatte. In der 88. Minute erzielte sie ihr drittes Tor und stellte den 4:2-Endstand her.

ASSV: Lützen, Hengsbach, von Dauwitz, Stube, Klüter, Homrighausen (60. Wendt), Calderon, Faßmann, Otto, Habedank (70. Oßendoth), Flunkert.