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Faire Spiele und buntes Treiben

22.06.2012 | 17:33 Uhr
Faire Spiele und buntes Treiben
Vor den Augen von Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens versuchte sich auch Roland Gröschel, Vorsitzender der NOMA-Basketballer.

Iserlohn. Buntes Treiben auf dem Schillerplatz. Wieder einmal war die größte Freifläche im Innenstadtbereich Schauplatz für eine sportliche Großveranstaltung. Nach 2004 gastierte zum zweiten Mal die NRW-Streetbasketball-Tour an dieser Stelle.

41 Mannschaften lockte das Spektakel an, das der Westdeutsche Basketball-Verband seit 20 Jahren stets im Juni durchführt. Gespielt wurde auf elf Spielfeldern in diversen Kategorien. In Iserlohn waren neben dem WBV die AOK als langjähriger Begleiter der Aktion sowie der Stadtsportverband und der heimische Klub NOMA Iserlohn mit der Durchführung betraut.

Gewohnt routiniert lief die Vorbereitung unter der Regie von Verbandssportlehrer Georg Kleine. So wurden die Spielfelder eingezeichnet und die Körbe aufgebaut. Jeweils drei Akteure einer Mannschaft waren in den Spielen auf einen Korb auf dem Feld. Die Partien, bei denen es keinen Schiedsrichter gibt, liefen stets fair. Etwaige Unstimmigkeiten wurden direkt zwischen den Teams geklärt. Gab es keine Einigung, griff der Courtbeobachter ein, der aber zumeist nur die erzielten Punkte zu notieren hatte.

Nachdem bislang fast alle Stationen der diesjährigen Tour mehr oder weniger verregnet waren (nur in Bad Oeynhausen blieb es trocken), zeigte sich Iserlohn als elfter Veranstaltungsort zumindest in Sachen Wetter von seiner guten Seite. Nicht ganz so befriedigend war dagegen die Resonanz, die mit 41 Mannschaften nicht vollauf überzeugte. Sowohl vor acht Jahren an gleicher Stelle als auch vor vier Jahren in Letmathe wurden mehr Teams notiert.

„Es fehlt an der Resonanz der Schulen“, stellte Klaus J. Langhals, Vorsitzender des Stadtsportverbandes fest. „Wenn es gelingt, zwei, drei Schulen zu begeistern, sind gleich zwanzig, dreißig Teams mehr.“ Dennoch zeigte er sich mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden und wies darauf hin, dass auch die Wetterprognosen ganz entscheidend sind.

Roland Gröschel, Vorsitzender der Basketballer von NOMA Iserlohn, zeigte sich nicht unzufrieden mit der Veranstaltung, die gut zu bewältigen gewesen sei, weil alle Spielfelder auf den Schillerplatz gepasst haben. Hätte man noch die Rathausbrücke hinzunehmen müssen, wäre der Mehraufwand für die Organisation beträchtlich gewesen.

Die Freude bei den Siegerteams war ohnehin ungetrübt, denn sie reisen am 30. Juni zum Landesfinale nach Recklinghausen.

Markus Wassmuth



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