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Fabian Bleck bleibt ein Iserlohner

22.05.2012 | 17:33 Uhr
Fabian Bleck bleibt ein Iserlohner
Fabian Bleck spielt auch weiterhin für NOMA Iserlohn.

Iserlohn. Dass die basketballlose Zeit beim Regionalligisten NOMA Iserlohn für Manager Michael Dahmen oftmals stressig e Züge annimmt, ist kein Geheimnis. Derzeit arbeitet der Motor der Kangaroos nicht nur an der finanziellen Basis der neuen Saison, sondern auch an den letzten Personalien.

Klarheit herrscht nun über die sportliche Zukunft von Fabian Bleck. Nach einem Gespräch mit dem Kooperationspartner Phoenix Hagen, an dem Oliver Herkelmann, Ingo Freyer und Steven Wriedt sowie Matthias Grothe und Dahmen teilnahmen, wurde bekannt, dass der Flügelspieler in der kommenden Saison sowohl als neunter Mann im Phoenix-BBL-Kader entsprechende Einsatzzeiten erhält, als auch bei den Iserlohnern etliche Partien bestreiten wird. Welche das sein werden, wird nach Veröffentlichung der Spielpläne festgelegt. Beiderseits ist man durchaus bereit, Spiele zu verlegen, um Bleck möglichst häufig einsetzen zu können. Um für die Spiele ohne Bleck mehr Varianten zu haben, wollen die Iserlohner noch einen jungen Flügelspieler mit Perspektive verpflichten.

„Wir haben Fabian zwei Jahre ausgebildet, da möchten wir natürlich jetzt auch die Früchte ernten“, freut sich Michael Dahmen über die Weiterverpflichtung (die achte aus dem aktuellen Kader) des Breckerfelders, der am Samstag mit den NBBL-Juniors ebenso wie Ruben Dahmen im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft in eigener Halle eine unerwartete Niederlage gegen Bremerhaven kassierte.

Grundsätzlich soll die Kooperation zwischen Hagen und Iserlohn in der kommenden Saison weiter mit Leben erfüllt werden, denn auch bei Phoenix setzt man künftig verstärkt auf junge deutsche Spieler. Daher erscheinen weitere Doppel-Lizenz-Vergaben möglich, von denen NOMA Iserlohn vielleicht noch kurzfristig profitieren kann.

Über die Vergabe der Ausländerposition haben die Kangaroos dagegen noch keine Entscheidung getroffen. Der Kandidat soll die Positionen eins (Aufbau) bis drei (beide Flügelpositionen) spielen können. Wer dies sein wird, soll spätestens Anfang August feststehen.

Derweil dünnt sich die Regionalliga West weiter aus. Am Wochenende gab der SV Haspe bekannt, dass man sich in die 2. Regionalliga zurückzieht. Zum einen fehlt das Geld, zum anderen gab es Probleme zwischen Trainerin Marsha Owusu-Gyamfi und der Klubführung. Als wahrscheinlich gilt zudem der Rückzug des SVD Dortmund noch zum 31. Mai, so dass dann vorzeitig zwei Absteiger feststehen würden. Etliche Spieler haben die Derner bereits verlassen, darunter der Ex-Iserlohner Tim Schönborn, den es nach Herten zieht. Haspes Ausstieg hat bei der offiziellen Ligenzusammensetzung dazu geführt, dass die eigentlich abgestiegenen Willicher nun wieder mit von der Partie sind.

Noch keine endgültige Entscheidung ist über den Aufstieg gefallen. Recklinghausen kämpft noch und ist auf der Suche nach Sponsoren. Bochum steht als Ersatz bereit, möglicherweise gehen aber auch beide Klubs hoch, wenn ein Zweitligist zurückzieht. Neben den bekannten Vereinen aus Bochum, Meckenheim, Sechtem, Grevenbroich, BG Hagen, Münster, Schalke, Salzkotten und Rückzugskandidat Dortmund bilden aktuell die Neulinge Giants Düsseldorf, BBG Herford und SW Essen II den Kreis der Regionalligisten.

Von Markus Wassmuth



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