Erinnerungen an eine legendäre WM

Zum Gruppenfoto stellten sich die Teilnehmer des Vergleichskampfes, die Betreuer und Helfer vom Ausrichter Ninepin 09 Iserlohn
Zum Gruppenfoto stellten sich die Teilnehmer des Vergleichskampfes, die Betreuer und Helfer vom Ausrichter Ninepin 09 Iserlohn
Foto: IKZ

Iserlohn..  Südamerikanische Lebensfreude erfüllte am Sonntag das Kegelsportzentrum Alexanderhöhe. Zur Erinnerung an die Weltmeisterschaft vor 20 Jahren in der Eissporthalle Iserlohn trat eine internationale Auswahl der weltbesten Sportkegler auf Scherenbahnen gegen die aktuelle Damen- und Herrennationalmannschaft Brasiliens in einem freundschaftlichen Vergleichskampf gegeneinander an.

Viele schöne Erinnerungen wurden wach, an spektakuläre Wettkämpfe, an eine tolle Atmosphäre und an die legendäre, vom PSV Iserlohn organisierte WM mit elf Nationen in der Eissporthalle. Einige der damaligen Helden griffen am Samstag auf der Höhe zu den Kugeln und ließen ihre alte Klasse aufblitzen - darunter Petra Renner, die sich 1995 ihren dritten WM-Einzeltitel erkämpfte, sowie der Überraschungs-Champion Arkis Rogerio aus Brasilien, der sich vor 20 Jahren mit den Luxemburgern Jeannot Peter - der zuvor mit dem Bundesligateam vom TuS Iserlohn die deutsche Meisterschaft und den Europapokal abräumte - und Steve Blasen einen grandiosen Showdown lieferte.

Nicht zu vergessen: Werner Schmedt, der 1995 mit dem Iserlohner Bundesligaspieler Jochen Klöpper Paarkampfweltmeister wurde. Aber auch die brasilianischen Nationalteams der Herren und Damen zeigten junge, starke Talente, mit denen bei der kommenden Weltmeisterschaft Ende Mai in Morbach/Rheinland-Pfalz zu rechnen ist.

Als Ehrengäste begrüßte der ehemalige Weltkegel-Präsident und heutige Vorsitzende von Ninepin 09 Iserlohn, Freddy Klahold, den Landtagsabgeordneten Michael Scheffler, die Erste Beigeordnete Katrin Brenner, den Behinderten-Beauftragten der Stadt Iserlohn Peter Martin sowie den 2. Vorsitzenden des Schere-Kegler-Weltverbandes WNBA Michael Teschner und den Vorsitzenden des Polizeisport-Dachverbandes Burkhard Kowitz sowie dessen Ehefrau Bärbel als Geschäftsführerin des Verbandes. Zur Eröffnung wünschte der stellvertretende Bürgermeister Thorsten Schick der Veranstaltung einen guten Verlauf, was dann auch voll und ganz eintraf.

Das Endergebnis des sportlichen Vergleichs spielte trotz teilweiser Vorteile der Alt-Internationalen keine Rolle, standen doch die internationale Freundschaft und das Wiedersehen früherer Weggefährten im Vordergrund. Alle Teilnehmer freuten sich über Erinnerungsmedaillen, Urkunden und das gemeinschaftliche Büffet. Und die Brasilianer sorgten zum Abschluss mit ihren Sambarhythmen und guter Laune für allerbeste Stimmung.