ERGI plant mit Portugiesen
20.06.2007 | 08:29 Uhr 2007-06-20T08:29:27+0200Montreux. (um) Seit vergangenen Samstag läuft im schweizerischen Montreux am Ufer des Genfersees die 38. Rollhockey-Weltmeisterschaft der Herren, an der 16 Teams teilnehmen.
Deutschland feierte in Gruppe A einen 6:1-Auftaktsieg über Kolumbien, hatte aber gegen Brasilien (3:5) und Titelverteidiger Spanien (0:4) das Nachsehen. Als Gruppendritter verpasste die Auswahl von Cheftrainer Johan van Diejen den Sprung ins Viertelfinale und spielt jetzt um die Plätze neun bis sechzehn.
Erster Gegner in der Platzierungsrunde ist heute um 9 Uhr die Nationalmannschaft Hollands mit den vier Iserlohnern Arjan van Gerven, Loowie Boogers, Michel van Gemert und Laurens Kaizer. Für die Holländer gab es in Gruppe B nichts zu holen. Alle drei Spiele gegen Chile (1:4), Argentinien (0:9) und Angola (0:7) gingen verloren. Das war durchaus einkalkuliert, denn für "Oranje" geht es ebenso wie für die Deutschen zunächst einmal um den Klassenerhalt. Wer das heutige Spiel gewinnt, hat die weitere Zugehörigkeit zur A-Gruppe schon in der Tasche.
Die ebenfalls für heute angesetzten Paarungen im WM-Viertelfinale lauten: Spanien - Angola, Italien - Frankreich, Portugal - Schweiz und Brasilien - Argentinien.
ERGI-Trainer Detlef Strugala verbringt seinen Urlaub in der Nähe von Montreux und ist daher auch als WM-Beobachter im Einsatz. Der Coach kann die freie Zeit entspannt genießen, denn die Weichenstellungen im Verein sind erfolgt. Das Probetraining der drei jungen portugiesischen Spieler verlief erfolgreich. "Sie haben einen hervorragenden Eindruck hinterlassen", schwärmt Strugala.
Resultat des "Try Outs": Ein 18-Jähriger und ein 19-Jähriger sollen für das Iserlohner Bundesliga-Team verpflichtet werden. "Beide Seiten haben ihre Zusage gegeben, jetzt müssen nur noch die Freigaben von deren Clubs und vom portugiesischen Verband erfolgen", zeigt sich Strugala zuversichtlich, dass die beiden Südeuropäer tatsächlich wie anvisiert am 1. August zum Dienst in der Waldstadt antreten. "Dann haben wir ein Superteam", freut sich der Coach über die Verstärkungen.
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