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Fußball-Westfalenliga

Ende der schwarzen Serie für Dröschede (noch) nicht in Sicht

11.11.2012 | 19:56 Uhr
Ende der schwarzen Serie für Dröschede (noch) nicht in Sicht
Borussia Dröschede fehlt weiterhin das nötige Glück.Foto: ALBEDYHL, Stefanie

Wickede.   Wenn es stimmt, dass sich Glück und Pech innerhalb einer Saison ausgleichen, dann müsste Fortuna beim Fußball-Westfalenligisten Borussia Dröschede bald Stammgast sein. In Wickede fehlte dieser Beistand, und so gab es die siebte Niederlage in Folge.

Fußball-Westfalenliga: BV Westfalia Wickede - Borussia Dröschede 4:2 (2:0). Ein Musterbeispiel für die Misere der Elf von Trainer Alen Terzic bot die erste Halbzeit. Hier waren die Gäste keineswegs die schlechtere Elf, lagen aber dennoch 0:2 hinten. Das lag daran, dass das Schiedsrichtergespann in diesen 45 Minuten vier wichtige Entscheidungen traf, die allesamt gegen die Borussia ausfielen. Da war zunächst die 16. Minute, als die Gäste den Ball nicht wegbekamen und dieser Eick an Schulter oder Oberarm prallte. Der gut 30 Meter hinter Eick postierte Referee erkannte ohne Unterstützung seines Assistenten auf Strafstoß. Die Chance ließ sich Dej nicht nehmen. Die Gäste wirkten nicht geschockt und hätten nach einer Flanke ebenso einen Handelfmeter bekommen müssen, doch da blieb die Pfeife stumm. Schlimmer noch: Wickede überrumpelte die protestierenden Gäste per Konter zum 2:0 (27.). Dass Torschütze Dej im Abseits stand, entging dem Linienrichter. Nicht so auf der Gegenseite bei Cakmaks Freistoß, der den Anschlusstreffer bedeutet hätte (31.). Hier war die Fahne oben.

Nach dem Seitenwechsel wirkten die Dröscheder entschlossen, wollten unbedingt den Anschlusstreffer, doch bevor Et diesen erzielen konnte (50.), schafften die Gastgeber das 3:0 durch Dej (48.), weil die Gästeabwehr erneut nicht im Bilde war.

Und es kam noch schlimmer, denn auf der linken Abwehrseite zeigte sich die Borussia erneut anfällig. So hieß es nach einem Schymnietz-Treffer nach 52 Minuten 4:1.

Damit war die Partie gelaufen, und die Gastgeber verpassten weitere Treffer. Wickedes Coach Schott wechselte mehrfach, Dröschede nutzte die daraus entstehenden Abstimmungsprobleme zu vielversprechenden eigenen Angriffen. Einer davon hätte eigentlich ein Tor verdient gehabt, doch der Volleyschuss von Terzic sprang vom Innenpfosten ins Feld zurück (79.).

Anschließend gab es auch für Dröschede einen Strafstoß der Kategorie „grenzwertig“. Cakmak scheiterte zwar noch an Limberg, doch Petkovic war im Nachschuss da (81.). Plötzlich witterten die Gäste ihre Chance, agierten schnörkellos. Öztop, der über das Tor köpfte (87.) und Liefermann, dessen Schuss auf der Linie geklärt wurde (90.), hätten für ein „Schweden-Häppchen“ wie in der EM-Qualifikation sorgen können. Doch wie schon erwähnt, da fehlte das Glück.

Markus Wassmuth

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