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Eitzert sieht stabile Defensive als Erfolgsgarant

12.11.2012 | 17:20 Uhr
Eitzert sieht stabile Defensive als Erfolgsgarant
Der SC Hennen befindet sich in der Landesliga in Lauerstellung.Foto: ALBEDYHL, Stefanie

Iserlohn. Der FC Iserlohn vor dem Sprung an die Spitze, der SC Hennen als Fünfter in einer aussichtsreichen Verfolgerposition: Für das heimische Landesliga-Duo läuft es!

Den 2:1-Erfolg gegen RW Erlinghausen bezeichnet Peter Habermann, der Trainer des SC Hennen, als etwas glücklich. Denn nach starker Anfangsphase inklusive Führungstor hatte seine Mannschaft den Faden verloren. „Da fehlte mir die richtige Körpersprache, die klare Ansage, dass wir unbedingt gewinnen wollten“, monierte der Coach. Dass man den Gegner zunächst klar im Griff hatte, könnte nach seiner Einschätzung auch der Grund für manche Nachlässigkeit gewesen sein. Erlinghausen wurde stärker, kam aber auch nach der Pause nur zu wenigen herausgespielten Torchancen. „Die waren vor allem bei ihren Standards gefährlich, da hatten wir Probleme“, räumte Habermann ein. Nach der erneuten Führung hätte er sich mehr Konzentration bei den Kontern gewünscht, um alles klar zu machen. „Zuweilen schaffen wir es nicht, den einfachen Ball zu spielen. Dann wird irgendetwas Kompliziertes kreiert.“

Unter dem Strich stimmt aber die Bilanz, und weil die beste Auswärtsmannschaft der Liga (elf Punkte aus fünf Spielen) nun vor der Hürde beim Vorletzten Rothemühle steht, dürfte sich daran so bald nichts ändern. Zumal es personell keine Probleme gibt.

Kontinuität in der Aufstellung ist beim Nachbarn FC Iserlohn offenbar ein Erfolgsgarant. Trainer Dirk Eitzert hat die Formation gefunden, der er vertraut. Mit Blick auf das kommende Spitzenspiel gegen die SF Siegen II dürfte sich das aber ändern. Damian Jeger hat sich am Sonntag einen Muskelfaserriss zugezogen, und Torjäger Vincenzo Burgio war schon in Niederschelden wegen einer Fußverletzung gehandicapt. Sein Tor machte er aber dennoch und auch den verdienten 2:0-Sieg perfekt. Der Coach nahm es gern in Kauf, dass es kein glanzvoller Erfolg war, denn er hat seiner Mannschaft mehr Sicherheitsdenken verordnet. „Wir haben die vielen Gegentore analysiert und im Training konsequent an einer kompakteren Defensive gearbeitet. Ich freue mich, dass das so gut umgesetzt wurde.“

Die eigenen Siege und die Patzer der Konkurrenz haben die Aktien des FC steigen lassen, bis Weihnachten die Nummer eins zu werden. „Sollten wir das schaffen und uns in der Winterpause noch verstärken können, sähe es richtig gut aus. Denn in der zweiten Serie haben wir acht Heimspiele und nur noch fünf Auswärtsspiele“, rechnet Eitzert vor.

Willy Schweer



Kommentare
12.11.2012
18:25
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