Eine ganz entspannte Verlängerung

Nach dem Basketball-Krimi fand in der neuen Hemberghalle die IKZ-Sportlerehrung statt.
Nach dem Basketball-Krimi fand in der neuen Hemberghalle die IKZ-Sportlerehrung statt.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Sollte ausgerechnet die IKZ-Sportlerehrung den Kangaroos kein Glück bringen? Es sah am Samstag im Spiel gegen Hanau lange Zeit nach der ersten Saisonniederlage in der Hemberghalle aus, aber in den letzten Minuten drehten die NOMA-Basketballer die Partie und durften sich anschließend von über 1000 Fans feiern lassen.

Für die ganz entspannte Verlängerung, die beinahe auch sportlich gedroht hätte, war damit der passende Rahmen geschaffen. IKZ-Geschäftsführer Leo Plattes zeichnete die „Top 3“ der Sportlerwahl 2014 in den Kategorien Männer, Frauen, Trainer und Mannschaften aus, und diese ernteten den verdienten Applaus von den Rängen. Besonders natürlich die Basketballer um Joshua Dahmen (der Vorjahressieger wurde diesmal Zweiter) und den Mann mit dem Sieg-Abonnement bei der Trainerwahl, Matthias Grothe. „Wenn ich die Pokale alle zu Hause aufstellen wollte, müsste ich bald umräumen“, meinte er zu seinem fünften Triumph. Aber in der Hemberghalle gibt es ja eine Vitrine, in der die von den Basketballern errungenen Trophäen ausgestellt sind. Dagegen hat Jessica Gusinde daheim noch Platz, denn sie stand erstmals auf dem Siegerpodest und konnte einen entspannten Abend verbringen. Das Spiel der NOMA-Damen in Recklinghausen wurde nämlich abgesagt.

Die dem Eishockeylager zugedachten Pokale mussten am Samstag in Vertretung übernommen werden. Denn die sportliche Leitung der Roosters wollte die optimale Vorbereitung der Mannschaft auf die Partie in Köln nicht durch den Besuch am Hemberg gefährden, so dass nur jene erschienen, die in der Domstadt nicht zum Kader gehörten: Keeper Thomas Ower und der an einem Bänderriss laborierende Marko Friedrich. Für beide war der Besuch eines Basketballspiels Neuland („das ist eher etwas für unsere Amerikaner“), aber nachdem Grundzüge des Reglements verinnerlicht waren, hatten sie sichtlich Spaß. Nicht vor Ort war auch Dressurreiterin Kim Burschik, die zu einem Lehrgang in Österreich weilte. Den Pokal nahm ihr Bruder Maximilian entgegen, der nach dem Spiel seiner Lösseler Handballer schnell zum Hemberg durchstartete.

HTVer einig: „Seit wir hier sind, läuft es richtig rund!“

Vollzählig vertreten waren hingegen die HTV-Handballer, die nach ihrem Sieg gegen Rödinghausen zum letzten Viertel erschienen. „Seit wir hier sind, läuft es deutlich besser“, meinte Christian Klein unter Hinweis auf die Wende im Schlussspurt. „Aber was hier alles als Foul gilt, ist für uns Handballer nicht nachvollziehbar.“ Da konnte sein Vetter Max nur beipflichten, der regelmäßig NBA-Spiele im Fernsehen verfolgt. Torwart-Routinier Matthias Kohl, der den Mannschaftspokal entgegen nahm, war erstmals in der neuen Hemberghalle. „Ich kenne nur die alte, als der VfK in der Verbandsliga spielte.“ Lange ist es her.

Von den Individualsportlern setzten einmal mehr die Triathleten besondere Akzente. Verena Walter gewann zu dritten Mal, und ihr Vereinskamerad Ralf Austinat schaffte nach mehrjähriger Abstinenz wieder den Sprung unter die „Top 3“. Gegen die Vertreter der populären Mannschaftssportarten so nachhaltig zu punkten, werteten beide als besonderen Ansporn.

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