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Ein Treffer für die Geschichtsbücher

20.05.2012 | 21:39 Uhr
Ein Treffer für die Geschichtsbücher
Borussia Dröschede rettete ein 2:2 gegen die SF Siegen II.

Dröschede. Der Held des Tages ließ sich feiern: Borussen-Keeper Alexander Kusnik hatte in der Nachspielzeit den 2:2-Ausgleich erzielt und ließ die Dröscheder in einen kollektiven Freudentaumel verfallen. Daniel Cartus, Trainer der Siegener Reserve, brachte es trocken auf den Punkt: „Den Torwart hatten wir nicht auf der Rechnung.“

Fußball-Landesliga: Borussia Dröschede - SF Siegen II 2:2 (0:0). Die Situation vor dem Anpfiff: Die Borussia wäre bei einem Dreier aufgestiegen, da der SV Rothemühle am Freitag nur zu einem torlosen Remis beim Kiersper SC gekommen war. Der zum Aufstieg ausreichende dritte Platz wäre somit bereits am 26. Spieltag sicher gewesen. Die noch maximal fehlenden zwei Zähler sollten aber zu schaffen sein.

Gegen die mit gleich sechs Akteuren der „Ersten“ aufgerüstete Siegener Reserve kamen die Schützlinge von Alen Terzic zu einem mehr als verdienten Unentschieden. Es gab Torchancen en masse. In der Anfangsphase konnte sich Kusnik gegen Heupel und Stein auszeichnen. Nach einer halben Stunde kamen die Hausherren besser ins Spiel: Terzic und Et zielten noch knapp am Tor vorbei. Und Ets Weitschuss wurde von Siegens Torwart Lohmann zur Ecke gelenkt (32.), Eick köpfte nach einer Ecke neben das Tor (42.).

Vier Minuten nach Wiederanpfiff dann die Führung für die Gäste: Sowislos Flanke nickte Saidi ein. Der Ausgleich ließ aber nicht lange auf sich warten: Cakmak traf mit einem direkt verwandeltem Freistoß zum 1:1 (56.). Die Borussen waren nun am Drücker. Mit einem weiteren Freistoß scheiterte Cakmak an Lohmann (64.). Ein herrliches Solo von Gündüz hätte eigentlich belohnt werden müssen, aber aus etwas zu spitzem Winkel traf er nur das Außennetz (75.).

Doch die Siegener, die einen Sieg benötigten, um weiter aussichtsreich im Aufstiegsrennen zu bleiben, konterten. Nach einem Foulspiel von Liefermann an Schwarz gelang Sowislo der erneute Führungstreffer per Foulelfmeter (79.).

Aber die Gastgeber kämpften mit dem Mute der Verzweiflung: Nachdem E. Terzic klar gefoult wurde, entschied die ansonsten gut pfeifende Unparteiische Heim nicht auf Strafstoß. Cakmak bekam statt dessen wegen Reklamierens die Ampelkarte (87.). Nun hielt es sogar Keeper Kusnik, der wegen dieses Spiels seinen Flug zur Stufenfahrt nach Lloret de Mar verschob, nicht mehr in seinem Tor und war entscheidend an der letzten Szene beteiligt: Gewühl im Strafraum, Kusnik bekommt das Leder vor die Füße und trifft zum 2:2. Abpfiff!

Stefan Borgmann



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