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Ein Sieg war zu wenig für den RC Pfeil

12.09.2011 | 17:40 Uhr
Ein Sieg war zu wenig für den RC Pfeil
Die Radballer des RC Pfeil haben das Finale um den Austieg zur Bundesliga verpasst.

Iserlohn. (hc) Ein Sieg in fünf Spielen war zu wenig für die Radballer des RC Pfeil, um das Finale um den Aufstieg zur 1. Bundesliga am 14. Oktober in Erfurt zu erreichen. Heiko Cordes und Daniel Endrowait sammelten in der heimischen Ortlohnhalle fünf Punkte und belegten Platz fünf.

Der Auftakt verlief gut für die Iserlohner. Gegen Nordshausen erspielten sie sich eine Pausenführung, und nach dem 3:3-Ausgleich der Gäste neu­tralisierten sich beide Teams, so dass am Ende die Punkte geteilt wurden. Den Erstligaabsteiger Ailingen hatten Cordes/Endrowait anschließend im Griff. Zum Seitenwechsel führten die Pfeiler verdient mit 3:1, doch mit zunehmender Spieldauer schlichen sich Konzentrationsschwächen ein. Ein schlechter Abschluss von Cordes führte zum Anschlusstor, und zu allem Überfluss nahm dann auch noch der schwache und teilweise vom Spieltempo überforderte Schiedsrichter Einfluss auf das Geschehen. Nach einem nicht geahndeten Foul an Endrowait konnten die Iserlohner ihrerseits den Gegner nur mit unfairen Mitteln bremsen, und der fällige Strafball führte zum 3:3-Endstand.

Im dritten Spiel gegen Cottbus zeigten die Waldstädter ihre beste Leistung. Defensiv ließen sie gegen ihre Trainingsgegner nichts anbrennen, und in der Offensive spielten sie die Angriffe mit viel Zug zum Tor. Endergebnis: 3:1. In der anschließenden Partie gegen Leipzig sollte mit einem Sieg die Vorentscheidung herbeigeführt werden. Doch schon nach drei Sekunden lag man zurück, und von diesem Schock erholten sich die Pfeiler nicht mehr. Das Glück im Angriff fehlte, es gab zahlreiche Pfostenschüsse. Leipzig dagegen nutzte die Chancen clever und zog bis auf 5:0 davon. Endrowait gelang lediglich der Anschlusstreffer .

Vor dem abschließenden Spiel gegen Oberesslingen waren die Fronten geklärt, beide Teams hatten keine Chance mehr, unter die ersten Drei zu kommen. Man merkte den Iserlohnern die Enttäuschung an, vor heimischen Publikum mit dem Projekt Aufstieg gescheitert zu sein. Trotz Führung in Hälfte eins reichte es in diesem bedeutungslosen Spiel nicht zu einem Sieg, so dass nach dem 6:7 nur Rang fünf zu Buche stand. Im Finale sind Nordshausen, Leipzig und Cottbus.

Heiko Cordes

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