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Ein Sieg für den Klassenerhalt der Iserlohn Panthers

22.02.2009 | 19:41 Uhr

Berlin/Stralsund. Weiter auf den Klassenerhalt dürfen die Zweitliga-Volleyballerinnen der Iserlohn Panthers nach dem Doppelspieltag vom Wochenende hoffen. So überwog nach dem 1:3 gegen Rudow auch die Erleichterung über das anschließende 3:2 im Stralsunder Tiebreak-Krimi.

2. Damen-Volleyball-Bundesliga Nord: TSV Rudow-Berlin - Iserlohn Panthers 3:1 (17:25, 25:18, 25:23, 25:18). Gegen den Tabellensechsten erwischten die Iserlohnerinnen einen Auftakt nach Maß. Eine Aufschlagserie der bärenstarken Isabel Schneider sorgte schnell für einen beruhigenden Vier-Punkte-Vorsprung 8:4), den die Panthers in der Folge relativ ungefährdet zur 1:0-Satzführung verteidigten.

Gab es im ersten Satz fast nichts am Iserlohner Spiel auszusetzen, änderte sich dies in der Folge. Insbesondere die Annahme und das Zuspiel wirkten jetzt nicht mehr so konstant, so dass Iserlohns Angriffen oftmals der Druck fehlte. Hinzu kam, dass sich der Block der Hauptstädterinnen mit zunehmender Spieldauer immer besser auf das Spiel der Gäste einstellte. Spätestens in der Mitte des zweiten Satzes übernahm Rudow das Kommando und kam folgerichtig zum Satzausgleich.

Im dritten Satz präsentierten sich die Panthers dann zunächst noch schwächer. Sieben leichte Annahmefehler auf Iserlohner Seite sprachen eine deutliche Sprache! Trotz allem kämpfte sich das Williams-Team nach dem 15:20 wieder auf 23:24 heran, ehe ein verschlagener Aufschlag von Silvia Sperl doch den Satzverlust bedeutete.

Im vierten Durchgang schließlich liefen die Panthers von Beginn an einem deutlichen Rückstand hinterher, den sie aufgrund nachlassender Kraft nicht mehr aufholen konnten, so dass nach 89 Minuten die bittere 1:3-Niederlage feststand.

1. VC Stralsund - Iserlohn Panthers 2:3 (25:22, 18:25, 21:25, 20:25, 9:15). Keine 24 Stunden nach der Niederlage in Berlin präsentierte sich die Williams-Sechs von Beginn an erstaunlich frisch und entschlossen, den wohl letzten Strohhalm im Kampf um den Klassenerhalt zu ergreifen. Bis es allerdings im Stralsunder Hexenkessel, in dem über 250 Fans ihr Team lautstark nach vorne peitschten, soweit war, mussten die Panthers lange um ihr Glück zittern.

Im ersten Satz schaffte es auch die erneut überragende Isabel Schneider nicht, den ausgeglichenen Durchgang für Iserlohn zu entscheiden. Eine Antennenberührung bei Judith Sieberts Schmetterschlag besiegelte schließlich den 0:1-Rückstand.

Siebert fand jedoch zu Beginn des zweiten Abschnitts immer besser ins Spiel und sorgte von außen für deutlich mehr Druck. Hinzu kam eine starke Vorstellung von Nina Strombach, die nach ihrer Einwechselung sofort für einige gelungene Aktionen sorgte. Die Folge war ein klares 25:18 und damit der Ausgleich.

Im dritten Satz gehörte die Anfangsphase zwar den Panthers, das bessere Ende jedoch dem Aufsteiger, der sich am Ende den Durchgang mit 25:21 holte. Anders als in den Partien zuvor, ließ sich das Williams-Team von diesem erneuten Rückschlag aber nicht entmutigen. Im vierten Satz konnten die Iserlohnerinnen ihre Eigenfehlerquote deutlich reduzieren - letztendlich der Schlüssel zum abermaligen Satzausgleich.

Also musste der Tiebreak entscheiden, und da sah man den Iserlohnerinnen das neue Selbstvertrauen förmlich an. Erfolgreiche Hinterfeldangriffe und sogar gelungene Einerblocks sorgten in der Endphase für die Vorentscheidung, die Matchwinnerin Isabel Schneider schließlich mit einem weiteren krachenden Schmetterschlag zum 15:9 krönte.

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