Ein Name, der in Hennen für Qualität bürgt

Barbara Schebesta wurde vom FLVW ausgezeichnet.
Barbara Schebesta wurde vom FLVW ausgezeichnet.
Foto: IKZ

Iserlohn..  „Das war ein tolles Dankeschön-Wochenende, die Tage in Hamburg werde ich so leicht nicht vergessen“, berichtete Barbara Schebesta nach ihrer Rückkehr aus der Hansestadt. Die 59-jährige Vorstandskraft des SC Hennen wurde als eine von 28 Ehrenamtlern aus den Kreisen des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) mit dem DFB-Ehrenamtspreis ausgezeichnet.

„Der Name Schebesta ist ganz eng mit dem SC Hennen verbunden, er bürgt für Qualität. Dass unser Verein so ein hohes Ansehen hat, ist auch ein Verdienst dieser Familie, die zu jeder Zeit wichtiger Ansprechpartner war und ist“, lobte Vorstandsmitglied Heiner Camen. Der Ehemann der Geehrten, Georg Schebesta, ist auch schon über 20 Jahre in führender Position beim SC Hennen tätig, während Sohn Karsten in der zweiten Mannschaft spielt und als Bezirksliga-Schiedsrichter engagiert ist.

FLVW-Präsident Hermann Korfmacher hatte es schon im Vorfeld der Preisverleihung deutlich gemacht: „Ohne ehrenamtliches Engagement wäre Vereinsleben undenkbar. Damit wollen auch wir individuelle Leistungen anerkennen und das Ehrenamt im Fußball würdigen und fördern.“ Rund 1,7 Millionen Menschen bringen sich nämlich ehrenamtlich im deutschen Fußball ein, davon fast 400 000 in offiziellen Positionen.

Barbara Schebesta, die 22 Jahre als Geschäftsführerin in der Jugendabteilung des SC Hennen tätig war und seit 15 Jahren als Übungsleiterin in der Frauen-Gruppe engagiert ist, nimmt auch das Sportabzeichen ab. Zusätzlich ist sie bei den Leichtathleten in der Arbeit mit Jugendlichen und Kindern eingebunden. Die gelernte Krankenschwester ist seit 1997 der „OGS“ (Offene Ganztagsschule, Grundschule Hennen) beruflich verbunden. Da geht es um die Betreuung der Kinder nach den Unterrichtsstunden.

Barbara Schebesta wurde vom Ehrenamtsbeauftragten Ulrich Stein für den Fußball-Kreis Iserlohn nominiert. „Die letzte Entscheidung oblag aber dem FLVW“, stellte sie klar.

Die Westfalen richten die Preisverleihung zusammen mit den Partner-Verbänden Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg abwechselnd aus. Treffpunkt war am Freitag das SportCentrum Kaiserau, von dort ging es Richtung Norden. Für 18 Uhr hatte Michael Neumann, Senator für Inneres und Sport der Hansestadt Hamburg, in den Kaisersaal des Rathauses eingeladen, wo der Ehrenamtsbeauftragte Ulrich Jeromin in Abwesenheit des erkrankten Hermann Korfmacher die Auszeichnungen vornahm. Dekoriert mit einer Ehrenurkunde und einer DFB-Uhr ging es dann zum Buffet.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde der Samstag mit einer zweistündigen Hafen-Rundfahrt eingeleitet. Nach dem Besuch des HSV-Museums fuhren alle Beteiligten direkt ins Volkspark-Stadion, wo sich Bundesliga-Dino Hamburger SV durch einen 2:0-Sieg über den FC Schalke 04 in die Relegation rettete. Danach ging es mit den Kollegen aus den anderen Kreisen in ein Restaurant an den St. Pauli-Landungsbrücken.