Dröschedes spielerische Leichtigkeit

Mit 4:0 fegte Borussia Dröschede den TSV Weißtal vom Platz.
Mit 4:0 fegte Borussia Dröschede den TSV Weißtal vom Platz.
Foto: IKZ

Dröschede.. Feierstimmung auf der Emst! Mit spielender Leichtigkeit nahm Borussia Dröschede auch die letzte Hürde der Saison. Durch ein 4:0 gegen Weißtal knackte der Meister auch noch die 60-Punkte-Marke, so wie es Trainer Alen Terzic im Vorfeld gefordert hatte.
Fußball-Landesliga: Borussia Dröschede - TSV Weißtal 4:0 (1:0). Schon vor der Partie wurde die Borussia geehrt. Staffelleiter Ernst Moos beglückwünschte die Gastgeber und meinte sicher ganz im Sinne des Vereins: „Ich hoffe, dass wir uns nicht so schnell wiedersehen.“ Zuvor hatte der Klub bereits die in die Landesliga aufgestiegene C-Jugend ausgezeichnet. Nach dem Spiel war schließlich noch einmal die „Erste“ dran, die vom Kreisvorsitzenden Franz-Josef Bomnüter geehrt wurde.

Zur guten Stimmung auf der Emst trugen aber vor allem die Akteure selbst bei, denn die stellten unter Beweis, dass sie nur Vollgas geben können. Auch gegen Weißtal zogen sie wieder ihr laufintensives Spiel auf und zwangen die stark ersatzgeschwächten Gäste immer wieder zu Fehlern.

Gleich die erste große Chance verwandelte Dzafic zu seinem ersten Saisontor (17.). Steinau hatte ihn zuvor ihn herrlich freigespielt. Danach diktierten die Borussen das Geschehen weiter. Yildirim (27./39.) und Cakmak (35.) hatten weitere Treffer auf dem Fuß.

Auch in der zweiten Halbzeit waren die Gäste vornehmlich auf Schadensbegrenzung eingestellt. Doch das klappte bei den andauernden Dröscheder Offensivbemühungen nicht nach Wunsch. Als Pajdzik einen Ball stibitzte, wurde er von Keeper von der Heiden gelegt (58.). Schiedsrichter Gochermann zögerte nicht und entschied auf Strafstoß. Gnädig war allerdings die gelbe Karte, denn der Zerberus war letzter Mann. Cakmak jedenfalls ließ sich die Chance nicht entgehen, und damit war eigentlich alles klar, wäre es fortan nicht um die Wiederherstellung der Team-Hierarchie gegangen. Vom eigenen Keeper angespornt mutierte Verteidiger Liefermann zur Sturmspitze, um mit einem Treffer den bis dahin einmal erfolgreichen Torsteher in der Schützenliste wieder zu überflügeln.

Als schließlich auch noch Youngster Öztop nach schöner Acikel-Vorarbeit zum 3:0 traf (80.), schien es mit einem Tor für den Routinier nichts mehr zu werden. Doch dann der letzte Angriff: Yildirims Flanke kam maßgenau, und Liefermann war zur Stelle. Per Kopf stellte er die Hackordnung wieder her. Danach war Schluss.