Doppeltes Play-off-Fieber für vier Kangaroos

Kämpft neben den sportlichen Erfolg mit der NOMA und Phönix Hagen auch noch ums Abitur:
Kämpft neben den sportlichen Erfolg mit der NOMA und Phönix Hagen auch noch ums Abitur:
Foto: Michael May IKZ

Iserlohn..  Doppeltes Play-off-Fieber herrscht bei einem Quartett der NOMA-Basketballer. Nicht nur mit der Pro-B-Mannschaft sind Marcel Keßen, Jonas Grof, Felix Meyer-Tonndorf und Gabriel de Oliveira Neto derzeit auf Erfolgskurs, sondern auch mit dem NBBL-Team von Phoenix Hagen.

Nach erfolgreicher Bundesliga-Vorrunde setzten sich die Nachwuchsakteure auch im Play-off-Achtelfinale gegen die Blue Giants TSV Neustadt durch. Mit 92:47 sowie 88:62 erreichten die Hagener so wie die Kangaroos gegen Braunschweig in zwei Spielen das Viertelfinale. Dort trifft die Mannschaft auf die Young Dragons aus Quakenbrück. Gegen Neustadt waren Keßen (39 Punkte), Grof (33), Meyer-Tonndorf (12) und de Oliveira Neto (10) jeweils maßgeblich an den souveränen Erfolgen beteiligt.

Ziel der Juniors ist ganz klar das Erreichen des Final-Four-Turniers, das am 16./17. Mai in Hagen stattfindet. Um dies zu schaffen, muss das Viertelfinale überstanden werden, das erst nach den Osterferien gespielt wird. „Das ist für uns sehr gut, denn die Belastung war für die Spieler zuletzt schon sehr groß, zumal Marcel Keßen auch noch im Abiturstress steckt“, ist Hagens Nachwuchskoordinator und NOMA-Cheftrainer Matthias Grothe froh über die Pause in der NBBL.

Er selbst kann sich allerdings nicht komplett auf die Aufgabe in Iserlohn konzentrieren, denn als Coach der Phoenix-JBBL-Mannschaft steht für ihn mit dem Nachwuchsteam ebenfalls die entscheidende Saisonphase an. Durch einen 76:68-Erfolg in Gießen (mit elf Punkten des Iserlohners Erik Krumme) sicherten sich die Hagener den zweiten Platz in der Hauptrunde und haben sich damit für das Play-off-Achtelfinale qualifiziert. Hier trifft man nun auf die Eisbären aus Bremerhaven – ein starker Gegner. Sollte sich das Grothe-Team durchsetzen, träfe man wohl auf Alba Berlin, den Titelfavoriten.

„Ich war jetzt dreimal in Serie mit meiner Mannschaft im Viertelfinale, vielleicht schaffen wir es ja doch bis zur Endrunde. Das wäre ja mal etwas Neues“, so Grothe. Und die findet, wie bei der NBBL, ebenfalls am 16./17. in Hagen statt.

Zumindest bei den älteren Jahrgängen der Hagener herrscht große Zuversicht,, in eigener Halle dabei zu sein. Es wäre dann bereits die vierte Teilnahme. Einen Meistertitel gab es für den Phoenix-Nachwuchs bislang zwar noch nicht, doch vielleicht wäre ja diesmal mit dem Heimrecht im Rücken etwas drin.