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„Die Resonanz weiter erhöhen“

05.09.2011 | 17:12 Uhr
„Die Resonanz weiter erhöhen“
Die Sieger der 23. Iserlohner Tennis-Stadtmeisterschaften.

Iserlohn.(wasi) Die 23. Iserlohner Tennis-Stadtmeisterschaften sind abgeschlossen. Mit Turnierleiter Robert Kotzur vom TC Iserlohn zogen wir eine Bilanz der Titelkämpfe.

Frage: Wie bewerten Sie die gerade beendeten Meisterschaften?

Kotzur: Wir sind sehr zufrieden mit den Meldungen, die mit 196 und 174 Teilnehmern auf dem Niveau des Vorjahres lagen. Bei den Spielen haben wir auch gute Zuschauerzahlen erreicht. Enttäuschend war die Resonanz bei der Abschlussfeier auf der Anlage des TCI, die schön vorbereitet war.

Frage: Welchen Stellenwert besitzen die Iserlohner Meisterschaften im Vergleich zu denen anderer, umliegender Städte?

Kotzur: Wir führen hier Titelkämpfe für Iserlohner und Hemeraner Vereine sowie Spieler, die in Iserlohn wohnen, durch. Dadurch sind wir mit Schwerte und Hagen nicht vergleichbar, weil dort alle teilnehmen können. Eine Öffnung haben wir auch überlegt, doch uns dagegen entschieden. Uns reicht das so aus.

Frage: Was hat zu dem mittlerweile sehr guten Zuspruch geführt?

Kotzur: Es war die Aufwertung zum Leistungsklassenturnier, bei dem man Punkte sammeln kann. Das erfolgte im Vorjahr und hat die Resonanz stark steigen lassen. Großes Interesse herrscht aber auch an den Mixed-Wettbewerben, bei denen es Gutscheine als Anreiz gibt. Zudem ist es gelungen, auch in den A-Klassen ein größeres Interesse zu wecken. Bei den Herren waren diesmal sehr viele Akteure vom TCI mit dabei.

Frage: In welchen Bereichen sehen Sie noch Defizite?

Kotzur: Es wäre schön, wenn die Frauenkonkurrenzen stärker frequentiert würden, da hatten wir nur drei Einzelklassen. Das ist ausbaufähig. Auch bei den einzelnen Vereinen gibt es Unterschiede. Während Hennen und Lössel-Roden schon traditionell stark dabei sind, gab es wenig Meldungen aus Letmathe und Grürmannsheide. Außerdem klafften große Lücken im 30er-Bereich.

Frage: Wie kann es gelingen, die Teilnehmerzahl weiter zu steigern?

Kotzur: Indem es uns gelingt, in den schwach besetzten Bereichen eine bessere Resonanz zu erreichen. Darüber hinaus würde ich mir aber auch gerade beim TC Iserlohn wünschen, dass der Zuspruch der Mitglieder in den einzelnen Klassen steigt. Vereine wie Lössel und Hennen schaffen es besser, ihre Mitglieder zu aktivieren.

Frage: Ist da nicht vielleicht auch der Zeitpunkt in den Ferien ungünstig?

Kotzur: Wir haben schon einmal über einen anderen Termin diskutiert, fahren aber, wie ich glaube, ganz gut mit der jetzigen Lösung. Viele Akteure freuen sich darauf und nehmen sich sogar Urlaub in der Turnierwoche.

Frage: Wie steht es um die Resonanz bei den Jugendmeisterschaften?

Kotzur: Die wird immer besser. Wir hatten vierzig Meldungen. Das ist eine klare Steigerung zum Vorjahr, die auch auf die Einführung der Punktevergabe für die Leistungsklassen zurückzuführen ist. Aber auch hier sind die Mädchen nur schwach vertreten. Schön war zu sehen, wie intensiv in den einzelnen Spielen gekämpft wurde.

Frage: Ist damit die 24. Auflage der Stadtmeisterschaften bereits beschlossene Sache?

Kotzur: Das kann man festhalten. Im nächsten Jahr werden die A-Endspiele beim TC Hennen stattfinden. Der Organisatoren-Kreis bleibt unverändert.

Frage: Wie groß ist der Aufwand für Sie als Turnierleiter?

Kotzur: Wir treffen uns vier- bis fünfmal im Jahr. Intensiv ist die Turnierwoche, in der man bis spät abends auf den Plätzen zubringt.

Markus Wassmuth

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