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Die positive Entwicklung hat sich fortgesetzt

30.07.2012 | 16:59 Uhr
Die positive Entwicklung hat sich fortgesetzt
Im Spiel um Platz drei setzte sich Hemer 6:0 gegen Kalthof durch.

Iserlohn. Mit dem 1:0-Sieg des SV Hohenlimburg gegen den BSV Menden endete der FIN-Cup 2012. Und die vierte Auflage dieser Veranstaltung der Fußball-Initiative Iserlohn verlief weitgehend reibungslos. „Das Turnier hat sich sehr gut entwickelt“, bilanzierte Ernst Greve, sportlicher Leiter der FIN.

Die vorgenommenen Änderungen wurden durchaus positiv bewertet. Beispielsweise die Einteilung der Vorrundengruppen, die nach geografischen Aspekten durchgeführt wurde. So waren in der Gruppe 1 drei Teams der Hönneschiene vertreten (BSV Menden sowie die A-Ligisten Langenholthausen und Balve/Garbeck). Dass die einzigen A-Ligisten in einer Gruppe antraten, sollte deren Chancen auf einen Erfolg und damit auch das Zuschauerinteresse vor Ort steigern.

Das Besucheraufkommen an den Spielorten der Vorrunde war zufriedenstellend, die Resonanz am Finalwochenende im Hemberg-Stadion allerdings enttäuschend. Dass mit dem BSV Menden und Hohenlimburg 10 zwei „auswärtige“ Teams im Finale standen, mag ein Grund gewesen sein, das Vorrundenaus der Dröscheder, die von vielen Fans unterstützt werden, und von „Hausherr“ FC Iserlohn trug ebenfalls dazu bei. Zudem spielte am Freitag, dem Halbfinaltag, das Wetter nicht mit. Möglicherweise kostete auch die Eröffnung der Olympischen Spiele Fans. Ohnehin ist es schwierig, Zuschauer zu mobilisieren.

Von den beteiligten Vereinen wurde das Turnier gut angenommen. „Die acht Teams freuen sich über eine strukturierte Saisonvorbereitung“, gibt Greve die Stimmung wieder. Als Bereicherung haben sich die „Nicht-FIN-Klubs“ Hohenlimburg und Kalthof erwiesen. Auch im kommenden Jahr wird es wohl wieder zwei Gästeteams geben. „Denn wir wollen das Achterfeld beibehalten“, so Greve. Hohenlimburg steht als Titelverteidiger praktisch als „Auswärtiger“ fest, Kandidaten neben Kalthof wären auch der SC Hennen, der VfK oder der VTS Iserlohn. „Man kann auch über Hüsten oder Neheim nachdenken“, zählt Greve weiter auf. Eine andere Überlegung: „Vielleicht könnten Balve/Garbeck und Langenholthausen als Spielgemeinschaft antreten.“ Mitte August werden sich die Protagonisten des Turniers wieder zusammensetzen, die abgelaufene Veranstaltung analysieren und über mögliche Verbesserungen diskutieren.

Von Michael Topp



Kommentare
31.07.2012
12:48
Die positive Entwicklung hat sich fortgesetzt
von bardolino | #1

Es ist ja nett, wenn man sich seine Welt nett redet. Aber das Fin-Turnier hat immer noch riesige Probleme.
- Zuschauerresonanz
Die Zeiten der großen Publikumsströme bei Turnieren sind sicherlich vorbei. Doch ich frage mich, was ein Turnier für einen Sinn macht, wenn zum Beispiel ein Spiel Menden gegen Kalthof in Garbeck stattfindet. Oder Langenholthausen gegen Kalthof in Menden. Die Zuschauer bei diesen Spielen konnte man an einer Hand abzählen.
- Turnierdauer
Es dürften vermutlich nur "Eingeweihte" verstehen, warum das Turnier über zwei Wochen läuft. Da lässt sich sicherlich keine Spannung erzeugen. In der Kürze liegt das Interesse.
- Strukturierte Saisonvorbereitung
Ich glaube, diese Meinung hat der Herr Greve exklusiv. Das wäre ja ein Armutszeugnis für die Trainer wenn sie diese nicht auch so zusammen bekommen.
- Öffentlichkeitsdarstellung
Nicht nur bei ihrem Spiel gegen Düsseldorf, auch beim Turnier hat die FIN da große Defizite bewiesen.

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