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Das Startsignal für den FC Iserlohn 46/49

26.06.2012 | 22:51 Uhr
Das Startsignal für den FC Iserlohn 46/49
Die Führungsmannschaft des FC Iserlohn 46/49.

Iserlohn. Dieser 26. Juni 2012 ist ein historischer Tag für den Iserlohner Fußball. Die lange diskutierte und schon einmal verpasste Fusion von Sportfreunden Oestrich und TuS Iserlohn ist nun endgültig unter Dach und Fach. Zur neuen Saison wird der FC Iserlohn 46/49 an den Start gehen!

Für diesen vom Vorstand letztlich favorisierten Namen votierte im Letmather Saalbau die überwältigende Mehrheit von 93 der 118 stimmberechtigten Mitglieder. Die ursprüngliche Version FC Iserlohn 2012 tauchte aber ebenso in der Vorschlagsliste auf wie Spielvereinigung Iserlohn 2012. Der Antrag eines Mitglieds, zusätzlich über „FCO Iserlohn 46/49“ abstimmen zu lassen, wurde abgewiesen.

Das Thema Vereinsname, das bei der ersten gemeinsamen Sitzung von SFO- und TuS-Mitgliedern den Tagesordnungspunkt „Satzungsänderung“ abschloss, sorgte für etwas Diskussionsstoff. Das Prozedere der Namensfindung wurde vereinzelt moniert. Aber so kurz vor dem Ziel mochte niemand das Projekt auch nur ansatzweise ins Wanken bringen. So gab sich die Mitgliedschaft auch bei der Nachfrage zur finanziellen Situation der nun umstrukturierten und umgetauften SF Oestrich-Iserlohn mit Schatzmeister Thomas Hoßdorfs Hinweis zufrieden, dass es Verbindlichkeiten in Höhe von 90 000 Euro bei der Sparkasse und 20 000 Euro bei einer Privatperson gäbe, für die aber fünf Personen gerade stünden. „Der neue Verein hat keine Schulden, wir starten im Juli bei Null“.

Die Regularien einer Oestricher Jahreshauptversammlung mit Jahresberichten und Ehrungen, über die noch berichtet wird, leitete die Versammlung ein, aber das zentrale Interesse galt dem Blick in die Zukunft und dem Fusionsverein. Zunächst wurde bei drei Enthaltungen die neue Satzung mit der neuen Struktur der Führung abgesegnet. Das Votum für den neuen Namen schloss sich an, ehe es um die Personen ging, die maßgeblich am Gelingen des Projekts FC Iserlohn mitarbeiten werden.

Alle Personalvorschläge wurden ohne Gegenstimmen und bei nur wenigen Enthaltungen von der Versammlung akzeptiert. Nicht zur Wahl stand Ralf Schamp, der noch ein Jahr als 2. Vorsitzender im Amt ist. Der frisch gewählte Klubchef Jens Breer sieht sich vor einer großen Herausforderung. „Aber ich freue mich darauf, weil wir ein gutes Team und gute Mitglieder haben“.

Zum Team zählt er natürlich auch den Beirat, zu dem die drei Fusions-Initiatoren Gustav Edelhoff, Wolfgang Kirchhoff und Dr. Sigurd Pütter sowie Carsten Böhm, Jochen Eikermann, Michael Knüppel, Walter Molitor, Stefan Röttler, Peter Rymarzyk, Herbert Pantring, Harald Schepper, Gerd Tomaschko und Dr. Klaus Weimer gehören.

Sie alle wollen dafür sorgen, dass der zum Ende der Versammlung vorgestellte Slogan des neuen Vereins „Leidenschaft verbindet - Eine Stadt. Ein Verein. Eine Zukunft“ mit Leben erfüllt wird.

Willy Schweer



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