„Da müssen wir wirklich aufpassen“

Der HTV will gegen Spradow den nächsten Sieg einfahren.
Der HTV will gegen Spradow den nächsten Sieg einfahren.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Mit einem 32:27 bei der HSG TuS/EK Spradow startete der HTV Sundwig/Westig als Aufsteiger in die Verbandsliga-Saison und war danach glücklich, diese unbekannte Hürde in neuer Umgebung im Schlussspurt genommen zu haben. An diesem Freitag geht es erneut gegen die HSG, diesmal im Grohe Forum, diesmal als ungeschlagener Tabellenführer mit satten 13 Punkten Vorsprung auf den Neunten.

Unverändert ist allerdings der Respekt vor dem Gegner. „Ich bin froh, dass wir nicht in Spradow spielen müssen, da werden andere definitiv noch verlieren“, verdeutlicht HTV-Coach Hendrik Ernst die Schwierigkeit dieser Aufgabe. Aber selbstverständlich sagt er auch mit dem Selbstbewusstsein eines Spitzenreiters: „Natürlich wollen wir den dreißigsten Heimsieg in Folge.“

Dabei ist ihm Warnung genug, dass Spradow die letzten vier Auswärtsspiele nicht verloren hat, zuletzt gab es Siege in Nettelstedt, Hüllhorst und Gütersloh (29:27). „Das ist ein sehr unangenehmer, flexibler Gegner und sicherlich stärker als Gütersloh“, beschreibt Ernst den Gast. Zum Vergleich: Am letzten Wochenende gewann die Hemeraner ihr Heimspiel zum Hinrundenfinale mit 37:32 gegen die HSG Gütersloh. „Die haben gute Rückraumschützen, agieren oft erfolgreich über den Kreis und verfügen auch über gute Torhüter“, verdeutlicht der HTV- Trainer, dass er eine homogene Truppe erwartet. „Das kann durchaus ganz eng werden. Und nach deren Auswärtserfolgen zuletzt müssen wir wirklich aufpassen.“

Dabei steht Hendrik Ernst der zuletzt erfolgreiche Kader zur Verfügung, dem auch wieder die A-Jugendlichen Worm und Springer angehören, und der den 13. Saisonsieg einfahren soll.

HTV: Schumacher, Kohl; Bucher, Rosenbaum, Kötter, M. Klein, C. Klein, Rosian, Frenzel, Sideri, Klute, Gollor, Worm, Springer - Nicht dabei: König (verletzt) - Anwurf: Freitag, 20 Uhr, Grohe Forum.