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„Bis zur Winterpause nicht Anschluss verlieren“

05.11.2012 | 17:48 Uhr
„Bis zur Winterpause nicht Anschluss verlieren“
Borussia Dröschede verlor auch gegen Hordel.

Iserlohn. Die sechste Niederlage in Folge hat Westfalenliga-Aufsteiger Borussia Dröschede auf einen Abstiegsplatz zurückgeworfen. Die Trendwende wird immer dringlicher, aber angesichts der allgemeinen Verunsicherung und der nun folgenden Auswärtshürden in Wickede und Marienborn sind die Aussichten nicht gerade günstig.

„Wir haben uns selbst unter Druck gesetzt, und jetzt hilft wohl nur ein Erfolgserlebnis“, meinte Trainer Alen Terzic. Vor allem die jungen Spieler haben nach seiner Einschätzung Probleme, die Rückschläge zu verarbeiten, so dass Terzic auch nach dem Prinzip Hoffnung verfährt. „Warum soll uns nicht einmal eine Überraschung gelingen“, fragt er mit Blick auf Wickede.

Die verletzungsbedingt erzwungenen Umstellungen sieht er als einen zentralen Grund für die Misere an. Vor allem in der Abwehrkette strebt er nun Konstanz an und kann sich die gegen Hordel aufgebotene Formation weiterhin vorstellen. „Wir brauchen robuste Verteidiger“. Weil Defensivarbeit aber schon im Mittelfeld beginnt, schmerzt Acikels Ausfall. Dass er als erster der Langzeitverletzten zurückkehren könnte, ist ein Hoffnungsschimmer. Schließlich folgen auf die Auswärtsspiele zwei eminent wichtige Heimspiele gegen Langscheid und Wanne. „Die haben Endspielcharakter. Da müssen wir punkten, um nicht den Anschluss zu verlieren“, so Terzic.

Willy Schweer


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