Beim Sauerland-Cup wollen sich Samurai den Feinschliff holen

Die Samurai Iserlohn freuen sich auf den Sauerland-Cup am kommenden Samstag.
Die Samurai Iserlohn freuen sich auf den Sauerland-Cup am kommenden Samstag.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Die Skaterhockey-Saison 2015 wird bereits am kommenden Wochenende eingeläutet, wenn Vizemeister TV Augsburg seine Doppelschicht in eigener Halle gegen die Berlin Buffalos und Meister HC Köln-West bestreitet. Aber richtig rund geht es erst zwei Wochen später - auch für die Iserlohner Samurai. Sie starten am 14. März bei den Düsseldorf Rams in die neue Serie und können bisher auf eine planmäßige Vorbereitung zurück blicken.

„Wir haben sehr systematisch arbeiten können, und deshalb bin ich mit dem aktuellen Leistungsstand auch sehr zufrieden“, sagte Spielertrainer Carsten Plate, der seit dem Wochenende ebenso wie der sportliche Leiter und Co-Trainer Marcel Brozé im Besitz der Trainerlizenz ist. Beide haben zu diesem Zweck einige Wochenendlehrgänge absolviert, was u. a. dazu führte, dass die Bundesligamannschaft bislang erst zwei Testspiele bestritten hat. Ohne den Trainer an der Bande wäre es wohl wenig effektiv gewesen.

In Düsseldorf landeten die Samurai einen 9:7-Erfolg, und zuletzt schickte man den (nicht vollzähligen) Nachbarn Mambas Menden mit einer 16:4-Packung nach Hause. „Das sah phasenweise schon sehr ordentlich aus. Man hat gemerkt, dass unser Augenmerk im Training dem Kombinationsspiel galt,“ sagte Plate.

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Topform soll am kommenden Samstag getan werden, wenn die Samurai in der Heidehalle den Sauerland-Cup ausrichten. Ab 9 Uhr sind neben zwei Mannschaften des Gastgebers die Highlander Lüdenscheid, die Mendener Mambas und die Sauerland Steelbulls am Start. Gespielt wird nach dem Modus „jeder gegen jeden“, im Anschluss steigen die Halfinalspiele Erster gegen Vierter und Zweiter gegen Dritter. Das Finale ist für 18 Uhr vorgesehen, die Spielzeit beträgt jeweils zweimal 15 Minuten.

Sein Debüt im Samurai-Tor sollte eigentlich der neue dritte Torwart Sven Rotheuler geben, doch der fehlt ebenso wie Stammkeeper Jonas Mende. Weil die Nummer zwei, Mark Dorn, bis April in Spanien weilt, muss Plate improvisieren. „Aber das kann auch in der Meisterschaft passieren. Ich bin zunächst einmal froh, dass wir überhaupt drei Torhüter im Kader haben“.